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Glasfaserausbau startet

Kattendorf Glasfaserausbau startet

Auf diesen Moment haben viele Kattendorfer seit Monaten gewartet: Mitarbeiter einer Spezialfirma transportieren die zentrale Verteilerstation des künftigen Glasfasernetzes auf einem gewaltigen Tieflader an ihren neuen Standort an der Sievershüttener Straße.

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Der sogenannte PoP wurde mit einem Spezialkran in eine Baugrube an der Sievershüttener Straße in Kattendorf gehoben.

Quelle: Alexander Christ

Kattendorf. Dort wurde der sogenannte Point of Presence, kurz PoP, mit einem schweren Kran in eine zuvor ausgehobene Baugrube abgesenkt. „Ein großer Moment für Deutsche Glasfaser und gleichzeitig der erste sichtbare Beweis für den Aufbruch in eine neues Informationszeitalter“, erklärte Ralf Pütz, Regionalmanager des Oeringer Büros der Unternehmensgruppe Deutsche Glasfaser.

 Bereits in wenigen Tagen soll mit den Tiefbauarbeiten in Kattendorf sowie in den Nachbardörfern Winsen und Hüttblek begonnen werden, deren Glasfasernetze ebenfalls vom PoP in Kattendorf gesteuert werden. „Ganz vorsichtig zwei Zentimeter weiter nach links“, dirigierte Mitarbeiter Josef Janetzky von der Abteilung Bauüberwachung die niederländischen Kollegen. Rund 500000 Euro wird Deutsche Glasfaser in den Glasfaserausbau in Kattendorf investieren. Etwa 40 Kilometer unterirdische Kabel werden in der 900 Einwohner zählenden Gemeinde verlegt.

 Spätestens im Frühjahr sollen die letzten Anschlüsse in Betrieb genommen werden. Neben dem 2,5 Meter langen, 1,5 Meter breiten und 2,5 Meter hohen und fast zehn Tonnen schweren PoP an der Sievershüttener Straße werden zudem in den nächsten Tagen und Wochen sieben weitere kleinere Zwischenverteilerstation, sogenannte Street Cabinets, an verschiedenen Punkten in Kattendorf installiert. Jedes Street Cabinet versorgt bis zu 48 Haushalte mit schnellen Internetverbindungen. Auch Telefonieren und digitaler Fernsehempfang sind möglich.

 Der Bau des Kattendorfer Glasfasernetzes wurde möglich, weil sich, wie von Deutsche Glasfaser gefordert, mindestens 40 Prozent der Haushalte für einen Wechsel von ihrem bisherigen Anbieter zu Deutsche Glasfaser entschieden hatten. Die Verlegung der Anschlüsse in die Haushalte ist kostenlos. Auch die Gemeinde muss kein Geld investieren.

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