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Die Stadt hat ihr eigenes Bier

Norderstedt Die Stadt hat ihr eigenes Bier

Bierliebhaber in Norderstedt können sich jetzt ein einheimisches Produkt zapfen lassen, denn das erste Brauhaus der Stadt im Gebäudekomplex des Rathauses (Rathausallee) hat eröffnet. Drei selbst hergestellte Sorten unter Bezeichnungen mit Lokalkolorit bietet die Brauerei an.

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Das Besondere im Brauhaus sind die neuen Norderstedter Biermarken, wie das „Norderstedter Pils“.

Quelle: Harald Becker

Norderstedt. Die Gaststätte „Hopfenliebe“ wird von Rajas Thiele gemanagt, Geschäftsführer der stadteigenen „Mehrzwecksäle Norderstedt GmbH“ . „Norderstedt-Mitte zeigt sich speziell am Abend oft verwaist. Dies möchte ich mit dem Brauhaus ändern“, erklärt Thiele, der auch für die Veranstaltungsstätten Tribühne und Kulturwerk sowie den Kartenverkauf im Ticket-Corner verantwortlich ist.

 Das kräftig herbe „65er Harksheider“ (ein Pale Ale), das süffig malzige „65er Friedrichsgaber“ (ein heller Bock) und das leicht frische, untergärige „Norderstedter Pils“ braut der Diplom-Biersommelier Thiele selbst. An zwei Tagen in der Woche wird der Brauprozess in Gang gesetzt. „Gegen 6 Uhr früh geht es los, dann lege ich selbst Hand an Hopfen, Malz und Gerste“, erklärt Thiele. „Das Wasser kommt vom extra dafür geprüften Harksheider Wasserwerk.“ Es habe außergewöhnlich weiche Qualität und sei so ideal zum Brauen eines guten Bieres. Bis zu fünf Wochen muss das Gebräu reifen. 500 Liter werden so in einer Woche im Brauhaus - die Anlage ist durch eine Glaswand im Keller zu sehen – produziert. Der Geschäftsmann freut sich über die Resonanz: „Die erste Woche war sensationell. Bei einigen Biersorten kamen wir an unsere Kapazitätsgrenzen, so dass der Außerhaus-Verkauf von in Flaschen abgefülltem, selbstgebrautem Bier teilweise ins Stocken geriet.“ Zusätzlich gibt es im Gasthaus rund 60 Bier-Spezialitäten in Flaschen.

 Stärken können sich die Gäste mit frischen regionalen und saisonalen Speisen - die richtige Grundlage für den Biergenuss. Das Interieur der Gaststätte aus edlem Holz, kleinen Sitzgruppen und warmem Licht schafft eine rustikal-behagliche Atmosphäre. Herzstück ist der große Tresen in der Mitte der „Hopfenliebe“.

 In einem Bier-Store können die in Handarbeit abgezapften, verkorkten und etikettierten Norderstedter Biere sowie alle anderen angebotenen Flaschenbiere für Zuhause oder zum Verschenken erworben werden. „Braukellerführungen, Bier-Tastings und Livemusik sind in Planung“, blickt Rajas Thiele in die Norderstedter Bier-Zukunft. Er ist seit 30 Jahren in Norderstedt geschäftlich tätig. Er verrät auch gern, warum die Zahl 65 für die Norderstedt-Labels gewählt wurde: „1965 wurde ich geboren.“

 Beim Anstich des ersten Bierfasses lobte der Hausherr, Oberbürgermeister Hans-Joachim Grote: „Rajas Thiele hat sich mit seinem Team immer für den Standort Norderstedt stark gemacht. Die Tribühne und das Kulturwerk am Stadtpark sind unter ihm zu Erfolgsgaranten geworden. Dies sollte ihm auch bei dem Brauhaus gelingen.“ Jetzt kann zumindest das Publikum in der Tribühne nach den Veranstaltungen ein Absacker-Bier trinken. „Eine derartige Gaststätte hat in Norderstedt-Mitte einfach gefehlt“, meint Thiele.

 

 

 Öffnungszeiten „Hopfenliebe“: dienstags bis donnerstags von 16 bis 0 Uhr, freitags und sonnabends 16 bis 1 Uhr, sonntags bei Veranstaltungen in der Tribühne. Öffnungszeiten Bier-Store: montags 9 bis 18 Uhr, dienstags bis freitags 9 bis 0 Uhr, sonnabends 16 bis 0 Uhr.

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