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200 Meter Picknick

Bad Segeberg 200 Meter Picknick

Was ein exklusives Mahl bedeutet, kann sich wohl jeder vorstellen. Ein inklusives Picknick dagegen findet am Sonnabend, 4. Juli, zum ersten Mal in Bad Segeberg statt.

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Wolfgang Arnhold (rechts), Koordinator des „Netzwerk Inklusion Kreis Segeberg“, freut sich über die Mitwirkung vieler bei der Organisation der Langen Tafel am See. Zur Präsentation waren neben Bürgermeister Dieter Schönfeld und Bauamtsleiterin Antje Langethal auch Gudrun Voss-Burghold (Landesverein für Innere Mission), Elisabeth Juhls (Kneipp-Verein Bad Segeberg), Andrea Lippert (Qi Gong-Zentrum), Daniel und Sylvia Johanssen (Lebenshilfe) gekommen.

Quelle: Detlef Dreessen

Bad Segeberg. Behinderte und nichtbehinderte Segeberger sind eingeladen, in der Zeit von 10 bis 16 Uhr auf der Promenade am Großen Segeberger See an frischer Luft zu speisen und sich dabei mit anderen Menschen zu beschäftigen. „Lange Tafel“ nennt sich das Projekt, das die Lebenshilfe Bad Segeberg angeregt hat.

 „Wir wollen Menschen mit und ohne Behinderungen miteinander ins Gespräch bringen“, erklärte Ortsvorsitzenden Sylvia Johanssen während eines Pressegesprächs vor Ort. Dazu werden Zettel auf den Tischen verteilt, die Gesprächsanregungen geben sollen. Unter anderem wird vorgeschlagen, einander zu fragen, wo man arbeitet und wie die Arbeitsbedingungen dort aussehen.

 Die ersten 1000 Becher Erfrischungsgetränke bekommen die Teilnehmer kostenlos, kündigte Veranstaltungsleiter Daniel Johannsen an. „Alles weitere wird zum Selbstkostenpreis verkauft.“ Mitarbeiter der Segeberger Wohn- und Werkstätten reichen Fleisch und Wurst aus der Fleischerei des Psychiatrischen Zentrums Rickling. Selbst gebackener Kuchen kommt von der Traveschule an der Burgfeldstraße. Aber auch selbst gepackte Picknickkörbe dürfen mitgebracht und untereinander geteilt werden.

 Mit 500 bis 1000 Picknickern rechnet Daniel Johannsen. 200 Meter lang soll die Tafel am Ende werden. Bierzeltgarnituren werden von der Freiwilligen Feuerwehr aufgestellt. Ihre Hilfe und die des Bauhofes seien der Beitrag der Stadt zu dem Vergnügen, sagte Bad Segebergs Bürgermeister Dieter Schönfeld. Finanziell gefördert wird die Veranstaltung von der Aktion Mensch.

 Auch für Begleitprogramm ist gesorgt. Entspannungstherapeutin Andrea Lippert etwa gibt Einführungen in Qi Gong. Bei Sportspool dürfen Kinder und Jugendlichen über ein altes Auto springen. Der Kneipp-Verein zeigt, wie Wassertreten und Armgüsse zum Wohlbefinden beitragen können. Außerdem können auch Nicht-Behinderte Rollstühle ausleihen und damit auf der Promenade fahren. Für Musik sorgt die One-Man-Band Frank Plagge.

www.netzwerk-inklusion-segeberg.de

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