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Hand in Hand auf Jobsuche

Jugendberufsagentur Hand in Hand auf Jobsuche

Junge Leute, die aus verschiedenen Gründe große Schwierigkeiten bei der Jobsuche haben, bekommen eine neue Anlaufstelle. Eine Jugendberufsagentur (JBA) wird eingerichtet. Der erste Standort im Kreis Segeberg wird in Norderstedt sein, weitere Filialen sollen in Kaltenkirchen und Bad Segeberg folgen.

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Die Jobsuche und der Weg zum richtigen Beruf sollen jungen Leuten leichter gemacht werden.

Quelle: Armin Weigel

Bad Segeberg.  „Niemand darf uns durch die Lappen rutschen“, gab Landrat Jan Peter Schröder während der Kreistagssitzung das Ziel vor. Einstimmig befürworteten die Kreispolitiker am Donnerstag im Kreishaus in Bad Segeberg die Einrichtung und das Konzept.

Die JBA setzt bei 15- bis 25-Jährigen an, am Übergang zwischen Schule und Beruf. Schlechte Schüler, Schulabbrecher, junge Erwachsene mit ungünstiger Perspektive sollen nicht allein bleiben, sondern „frühestmögliche Unterstützung bei der Orientierung im Berufswahlprozess“ erhalten. Weiteres Ziel ist es, „Doppelstrukturen und unnötige Förderketten zu vermeiden und Betreuungslücken zu schließen“.

Bisher sechs Anlaufstellen im Land

In den Anlaufstellen arbeiten Berufsberater der Agentur für Arbeit und Mitarbeiter der Jobcenter mit ihren Kollegen aus dem Jugendamt der Kreisverwaltung, Vertretern von Schulämtern und den Berufsschulen unter einem Dach. Dabei will Segeberg aus den Erfahrungen anderer JBA profitieren. In Kiel war Anfang März die sechste Anlaufstelle in Schleswig-Holstein eröffnet worden, nach Neumünster, Dithmarschen, Nordfriesland, Pinneberg und Schleswig-Flensburg. Zusammengefasst also: Hand in Hand an einem Strang ziehen.

Von Petra Stoever

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