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Mosaik-Indianer wacht am Tor

Freilichttheater in Bad Segeberg Mosaik-Indianer wacht am Tor

Winnetou und Old Firehand reiten am Kalkberg erst ab Ende Juni durch das „Tal des Todes“; doch vor und hinter den Kulissen der Karl-May-Spiele wird schon fleißig für die kommende Spielsaison gearbeitet. Für die zahlreichen Besucher wird auch der Platz vor dem Eingang zum Freilichttheater noch weiter verschönert.

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Circa drei Meter groß ist das neue Indianerkopf-Mosaik vor dem Freilichttheater am Kalkberg in Bad Segeberg im Durchmesser.

Quelle: Gisela Krohn

Bad Segeberg. Zentraler Punkt vor dem Haupteingang mit dem großen Tor ist ein gerade fertig gestelltes Mosaik aus Pflastersteinen, das die Firma Lingrön aus Jevenstedt im Auftrag der Kalkberg GmbH kunstvoll gelegt hat. Das im Durchmesser circa drei Meter große Bodenmosaik zeigt einen Indianerkopf im Profil – das Logo der Karl-May-Spiele Bad Segeberg, das sich auch an anderen Stellen in der Stadt findet.

 Bereits 2002 war so eine Pflasterarbeit im Innenbereich des Theaters, gleich hinter dem großen Tor, eingefügt worden. „Wir wollen die Flächen rund um den Eingangsbereich attraktiv gestalten“, erklärt Geschäftsführerin Ute Thienel im Gespräch mit der SZ. „Bisher haben wir rund 200000 Euro dafür investiert.“

 2012 hatte Landschaftsarchitekt Joachim Möller ein Konzept mit verschiedenen Ideen vorgelegt, von denen in den vergangenen Jahren bereits einige umgesetzt worden sind. So entstanden zum Beispiel neue Sitzflächen mit dazugehörigen Bepflanzungen, die die große Parkfläche vor dem Stadion beleben und den nüchternen Parkplatzcharakter aufheben. „Hier waren immer zu wenig Sitzmöglichkeiten“, fasst Ute Thienel zusammen. Jetzt beginnen die Sitzplatz-Gelegenheiten bereits am ehemaligen Lindenhof-Grundstück, wo auf der inzwischen begrünten Fläche Holzbänke und Tische angebracht wurden.

 Alle neuen Möglichkeiten zum Verweilen und Ausruhen werden sehr gut angenommen. „Die Leute sitzen gern dort, essen ein Eis oder ihren mitgebrachten Proviant und genießen es, sich den Trubel vor der Vorstellung von hier aus anzusehen“, hat Prokuristin Andrea Kassel beobachtet. Während ein Mitglied der Familie vielleicht noch nach Karten anstehen muss, kann der Rest der Gruppe sich so schon mal gemütlich hinsetzen.

 Aus den positiven Erfahrungen entstand der Entschluss, noch weitere fest installierte Beete mit Betonrahmen und hölzernen Sitzflächen zu errichten. Bepflanzt werden sollen die vier großen Beete vor dem Tor mit echten nordamerikanischen Prärie-Gewächsen. Welche Blumen und Gräser das im Einzelnen sein werden, ist noch nicht bekannt. Wichtig ist aber, dass auch hier die Farbgestaltung von einem kräftigen Weinrot kombiniert mit einem blasseren Gelb-Ton vorherrscht. „Alle neuen Baumaßnahmen richten sich nach diesem Farbschema“, erläutert Ute Thienel. Auch das große Tor wurde schon in diesen Farben frisch gestrichen.

 Bei weiteren Pflasterarbeiten auf dem Karl-May-Platz werde ebenfalls auf passende Steinauswahl geachtet. Das gilt auch für die Fläche, die zurzeit an der Seitenwand des Verwaltungsgebäudes der Karl-May-Spiele entsteht – hier werden 18 Fahrradstellplätze für Besucher und Touristen eingerichtet, die mit dem Drahtesel zu den Vorstellungen an den Kalkberg kommen.

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