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25 Jahre Stimme der Senioren

Kaltenkirchen 25 Jahre Stimme der Senioren

Klaus Stuber, der Vorsitzende des Kaltenkirchener Seniorenbeirates, ist stolz darauf, dass die Sorgen und Nöte der älteren Mitbürger in der Stadt sowie ihre Interessenvertretung ernst genommen werden. Der Beirat feiert am 4. November sein 25-jähriges Bestehen mit einem Festakt.

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Der Vorsitzende des Seniorenbeirates, Klaus Stuber, und seine zweite Stellvertreterin Marianne Möller freuen sich schon auf das 25-jährige Jubiläum am 4. November.

Quelle: Klaus-Ulrich Tödter

Kaltenkirchen. Die Veranstaltung mit geladenen Gästen beginnt um 17 Uhr und steht unter dem Motto „Begegnung und Dialog“.

 Im August 1991 beschloss die Stadtvertretung die Bildung eines Seniorenbeirates, der sich im Oktober des gleichen Jahres konstituierte und Gerhard Gutzeit zu seinem Vorsitzenden berief. Der Beirat in Norderstedt war 1990 aus der Taufe gehoben worden. Der Landesverband der Seniorenbeiräte konnte in diesem Jahr 30-jähriges Bestehen feiern. „Bei dessen Gründung gab es in Schleswig-Holstein nur sechs Beiräte. Wir in Kaltenkirchen haben auch schon sehr früh die Notwendigkeit erkannt“, erinnert sich Stuber.

 Er ist seit 2009 im Amt und hat in dieser Zeit ein großes Netzwerk aufgebaut. Ein Ergebnis dieser Zusammenarbeit war der erste Palliativ- und Hospiztag in der Stadt, der kürzlich auf großes Interesse stieß. Auch mit dem städtischen Beauftragten für Menschen mit Behinderungen gibt es nach Stubers Worten engen Kontakt. „Daran zeigt sich, wie übergreifend manche Probleme sind.“

 Der Seniorenbeirat berät, informiert, gibt praktische Hilfe und regt Initiativen zur Selbsthilfe an. Er hält regelmäßige Sprechstunden ab, leistet Öffentlichkeitsarbeit und erstellt jährlich einen Tätigkeitsbericht, der während einer Stadtvertretersitzung vorgestellt wird.

 Zu den Aufgaben des Seniorenbeirates gehören insbesondere auch die Stellungnahmen an die Stadtvertreter bei Angelegenheiten, die die älteren Mitbürger betreffen. In Kaltenkirchen gibt es unter den rund 21000 Einwohnern gut 4800 Männer und Frauen, die 60 Jahre und älter sind.

 „Die Klassenkämpferzeit haben wir zum Glück hinter uns“, sagt Stuber. Wenn er und seine zweite Stellvertreterin Marianne Möller zurückblicken, erinnern sie sich gerne an eine Initiative in der Anfangszeit. Vom damaligen Vorsitzenden Hans-Christian Muxfeldt kam die Anregung, betreutes Wohnen in der Stadt anzubieten. Das wurde daraufhin schnell realisiert. In die Amtszeit Stubers fällt die erste große Umfrage bei den Senioren, in der sie Wünsche äußern und auf Missstände hinweisen konnten. „Wir hatten eine große Resonanz“, sagt der Vorsitzende. Vom Beirat kritisch begleitet wurde der Stadtbusverkehr, um Haltestellen, Routen und Takt zu optimieren. Gerade ist der Beirat dabei, Gespräche mit den Verantwortlichen von Supermärkten und Discountern zu führen, um Senioren das Einkaufen zu erleichtern.

 „Für jede neue Generation von Seniorinnen und Senioren stellen sich andere Schwerpunkte und Herausforderungen“, sagt Bürgermeister Hanno Krause, „die Mitglieder unseres Seniorenbeirates haben ihren Erfahrungsschatz weitergegeben und an neuen Problemlösungen gearbeitet. Dafür danke ich dem Gremium.“

 Der Seniorenbeirat wird am Dienstag, 1. November, um 15 Uhr im Rathaus zusammen mit Stuber die „Ausstellung Partner des Seniorenbeirates“ eröffnen, die bis zum Freitag, 18. November, während der Öffnungszeiten des Gebäudes besichtigt werden kann.

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