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„Architektonisches Schmuckstück“

Kaltenkirchen „Architektonisches Schmuckstück“

Vor rund zwei Jahren hat die Kaltenkirchener Bank ein rund 2000 Quadratmeter großes, mit Wohn- und Geschäftshäusern bebautes Areal an der Ecke Schützenstraße/Glockengießerwall gekauft. Nun begannen die Abrissarbeiten an den zum Teil maroden Gebäuden. Dort soll ein "architektonisches Schmuckstück" entstehen.

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So wie auf dieser Visualisierung soll das neue Wohn- und Geschäftshaus an der Schützenstraße/Ecke Glockengießerwall nach seiner Fertigstellung aussehen.

Quelle: MRJ Architekten Hamburg

Kaltenkirchen. „Wir rechnen damit, dass die Abrissarbeiten in etwa vier Wochen beendet sind und dann mit dem Bau eines neuen Wohn- und Geschäftshauses begonnen werden kann,“ erklärt Johann Fuhlendorf, Vorstand der Kaltenkirchener Bank. „Wenn ab jetzt alles planmäßig läuft, ist das Gebäude Ende 2017 bezugsfertig“, hofft Fuhlendorf. Dass die ersten sichtbaren Zeichen einer Neugestaltung von Teilen des Kaltenkirchener Zentrums nun gesetzt sind, freut auch Peter Göttsche, Leiter der Immobilienabteilung der Kaltenkirchener Bank. „Es war ein langer und mit zahlreichen bürokratischen Hürden gespickter Weg, den wir bisher überwinden mussten“, sagt er. Nachdem die Bank 2014 das Gelände mit den darauf befindlichen Gebäuden von den ehemaligen Eigentümern, einem Privatmann aus Kaltenkirchen und der Kaltenkirchener Firma Intercon, erworben hatte, begannen die Planungsarbeiten. Göttsche: „Von Anfang an und bis heute hat die Stadtvertretung unsere Pläne voll und ganz unterstützt.“

 Weniger reibungslos lief es mit dem Kreis. Mehrmals mussten die Pläne für das „architektonische Schmuckstück im Herzen Kaltenkirchens“, so Göttsche, geändert und neue Gutachten erstellt werden. „Unter anderem mussten mehrfach Geschosshöhen verändert werden und ein Gutachten über einen Schattenwurf erstellt werden, der die späteren Mieter in ihrer Lebens- und Wohnqualität beeinträchtigen könnte“, erinnert sich Göttsche. Mehr als 12000 Euro habe die Bank für nachträgliche Änderungen und Gutachten ausgegeben, vom Zeitverzug gar nicht zu reden. Als diese Hürden überwunden waren, machte die Stadtvertretung auf ihrer jüngsten Sitzung Ende Januar mit einer einstimmig beschlossenen Änderung des Bebauungsplans den Weg frei für die Neugestaltung.

 Zwischen zehn und zwölf Millionen Euro wird die Kaltenkirchener Bank in das Projekt investieren. Bereits jetzt liege eine längere Liste von Interessenten für die künftigen Mietwohnungen vor, sagt Göttsche.

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