9 ° / 0 ° Regenschauer

Navigation:
Austausch schafft Verständnis

Kaltenkirchen Austausch schafft Verständnis

Der deutsch-polnische Jugendaustausch zwischen den Partnerstädten Kalisz Pomorski und Kaltenkirchen hat in den vergangenen über 20 Jahren viel für Begegnung und Verständnis zwischen den beiden benachbarten Ländern getan: Rund 1200 Jugendliche haben an dem Programm teilgenommen.

Voriger Artikel
Kleinod in Bramstedts Geschichte
Nächster Artikel
1000 Besucher zum 100. Geburtstag

Sie schlossen Freundschaft beim deutsch-polnischen Jugendaustausch (von links): Amelia Stefanowicz und Lena Röckendorf, Ola Kwasniewska und Sophie Pieklik sowie Sarah Daum und Olga Grzadziel.

Quelle: Ulrike Bundschuh

Kaltenkirchen. Organisator Andreas Keller präsentierte die Zahl unter großem Applaus, als der erste Teil des diesjährigen Austauschs – der Aufenthalt in Kaltenkirchen – mit einem Grillabend in der Lakwegschule beendet wurde.

 Viele dauerhafte Freundschaften sind in den Jahren entstanden bis hin zur Heirat. Es war das mittlerweile 25. dieser Treffen, die auf eine Initiative des ehemaligen Bürgermeisters Ingo Zobel zurückgehen und nur dank des unermüdlichen Einsatzes von Keller sowie Christian Rüter und einem großen Helferteam möglich werden.

 Auch dieses Mal schlossen Schülerinnen wieder enge Freundschaften mit ihren polnischen Gästen. Amelia Stefanowicz und Lena Röckendorf würden den Kontakt gerne weiterhin aufrecht erhalten, leider ist die Entfernung mit über 500 Kilometer in den Nordwesten Polens recht weit. Auch Sarah Daum und Olga Grzadziel, die sich schon seit letztem Jahr kennen, wollen ihre Freundschaft weiterhin pflegen. „In Anbetracht dessen, was um uns herum passiert, ist so eine Begegnung wichtiger denn je“, sagt Andreas Keller.

 Einige Kommunalpolitiker und viele Eltern waren zusammen gekommen, um in gemütlicher Runde mit den Jugendlichen - jeweils 20 aus beiden Orten - bei Grillwurst und bunten Salaten Abschied von Norddeutschland zu feiern. Viele Kaltenkirchener tragen jedes Jahr zum Gelingen bei, wie die Freiwillige Feuerwehr oder der Hausmeister der Lakwegschule, wo die polnischen Gäste während der ersten Woche übernachtet haben. Die Firma Fischer spendierte Getränke. Finanzielle Unterstützung kommt von der Stadt, und als offizieller Organisator tritt die DLRG auf.

 In der ersten Woche waren ein Besuch des Hansaparks in Sierksdorf und eine Fahrt nach Ratzeburg die herausragenden Programmpunkte. Am Wochenende ging es für die deutsch-polnische Gruppe zuerst einmal nach Berlin mit Stadtführung und Besuch des Reichstags mit seiner gläsernen Kuppel. Am Sonntag reisten die Jugendlichen weiter in die polnische Partnerstadt, wo ebenfalls eine spannende Woche auf die jungen Besucher wartet. Am nächsten Sonntag kehren die Kaltenkirchener zurück.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Aktuelle Nachrichten aus der Segeberger Zeitung
Sagen Sie es uns!

Vorschläge oder Kritik?
Schreiben Sie
der Redaktion!

THW-Liveticker!

Alle THW-Spiele live
online verfolgen. Mit
dem THW-Liveticker

Anzeige
Mehr aus Nachrichten aus Segeberg 2/3