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Bald kommt der erste Whopper

Kaltenkirchen Bald kommt der erste Whopper

Das Projekt war umstritten, doch nun freuen sich viele in Kaltenkirchen auf die Eröffnung des Burger-King-Restaurants im alten Bahnhofsgebäude. Betreiber Rüdiger Wöbcke hofft, im nächsten Monat die ersten Gäste begrüßen zu können.

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Im alten Kaltenkirchener Bahnhof und in einem Anbau wird das neue Kaltenkirchener Burger-King-Restaurant beheimatet sein.

Quelle: Klaus-Ulrich Tödter

Kaltenkirchen. Wöbcke ist Franchisenehmer; das bedeutet, dass er gegen Entgelt das Geschäftskonzept der Fast-Food-Kette nutzen kann.Der 62-Jährige hat mit der Ferox, die die Bebauung des Bahnhofsviertels in Kaltenkirchen als Investor in der Hand hat, einen langfristigen Mietvertrag für die Immobilie geschlossen. Das Schnell-Restaurant mit rund 300 Quadratmetern Grundfläche und etwa 80 Sitzplätzen bekommt zudem einen Drive-In-Schalter. An das alte Bahnhofsgebäude, das entkernt und neu gestaltet wurde, wird angebaut. „Das wird schon alles sehr schön aussehen“, ist sich Wöbcke sicher.

 Der Neumünsteraner ist seit langem mit dem Burger-King-Konzern verbunden. Wöbcke betreibt zahlreiche Restaurants der Kette, unter anderem seit 19 Jahren den Burger King in Bad Bramstedt und seit 15 Jahren den am Autohof in Henstedt-Ulzburg. Tatkräftig unterstützt wird er von Sohn Christian und rund 150 Angestellten, die für ihn tätig sind. „Fast alle sind bei uns Festangestellte“, erklärt der Unternehmer. In Kaltenkirchen werden es rund 20 Mitarbeiter sein. Das Einstellungsverfahren für die neue Filiale laufe zur Zeit, sagt er.

 Die Öffnungszeiten stehen bereits fest: wochentags von 9 Uhr bis Mitternacht und am Wochenende von 9 bis 1 Uhr. Spezielle Frühstücksangebote wird es nicht geben. „Wir wollen nicht in Konkurrenz zu unseren Nachbarn gehen und konzentrieren uns auf unser Kerngeschäft“, erklärt der 62-jährige Firmenchef. Im übrigen sei ihm auch die Einhaltung der Nachtruhe wichtig: „Sowohl für die Anwohner als natürlich auch für unsere Mitarbeiter, denn Nachtarbeit ist nicht gesund.“

 Wöbcke hat studiert, war vier Jahre bei der Bundeswehr und hat dann eine Ausbildung beim Burger-Konkurrenten McDonalds gemacht. Doch das Konzept von Burger King sagte ihm mehr zu, sodass er dort 1990 einstieg, nachdem er sich 1983 selbstständig gemacht hatte. Diesen Schritt und die Zusammenarbeit hat er nie bereut. Der 62-Jährige unterstrich auch noch einmal den Qualitätsanspruch des Unternehmens: „Wenn es um Frische und Qualität geht, setzen wir schon Maßstäbe“, so Wöbcke, „nicht umsonst werden die Tomaten und Zwiebeln täglich frisch im Restaurant gewaschen und geschnitten oder der Whopper frisch auf Bestellung zubereitet.“

 Der Burger-King-Betreiber hat schon seit vielen Jahren mit dem Standort Kaltenkirchen geliebäugelt, denn „es handelt sich um eine aufstrebende Stadt“. Dass es jetzt geklappt hat, freut ihn sehr. Dazu habe das Engagement der Stadtverwaltung beigetragen: „Ich fühlte mich dort sehr gut aufgehoben und betreut.“

 Über 400000 Mitarbeiter in über 13000 Burger-King-Restaurants bedienen täglich weltweit rund 11 Millionen Gäste. Das erste Fast-Food-Restaurant des Unternehmens öffnete 1954 in Miami in den USA seine Pforten. Der Whopper, das wichtigste Produkt der Kette, wurde aber erst drei Jahre später erfunden. 1976 eröffnete Burger King in Berlin das erste Restaurant in Deutschland.

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