25 ° / 16 ° Regenschauer

Navigation:
Die ersten Knöllchen gab’s schon

Kaltenkirchen Die ersten Knöllchen gab’s schon

Fast ein dreiviertel Jahr lang hatten Parksünder in Kaltenkirchen wenig zu befürchten, denn die Überwachung des ruhenden Verkehrs lief auf Sparflamme. Doch das ist jetzt vorbei, die Stadt hat mit Alexandra Fink die zweite Politessen-Halbtagsstelle neu besetzt.

Voriger Artikel
Weiter Musik in der Villa Flath
Nächster Artikel
Torhaus-Museum wiedereröffnet

Alexandra Fink ist neue Politesse in der Stadt und damit für die Überwachung des ruhenden Verkehrs zuständig.

Quelle: Klaus-Ulrich Tödter

Kaltenkirchen. Alexandra Fink ersetzt eine Kollegin, die innerhalb der Stadtverwaltung eine neue Aufgabe übernommen hat.

 Die 43-jährige Alexandra Fink setzte sich gegen 38 Mitbewerberinnen und Mitbewerber durch, die sich ebenfalls um den Job beworben hatten. „Die neue Aufgabe ist eine Herausforderung für mich, die ich sehr interessant finde“, sagte die neue Politesse, die zuvor in einem Büro gearbeitet hatte. Da sie neu in der Branche ist, musste eine etwas längere Einarbeitung erfolgen. „Das hat ganz toll funktioniert“, bedankte sich die neue Ordnungshüterin.

 „Ich bin froh, dass wir mit Frau Fink eine engagierte Kraft gefunden haben, die die entstandene Vakanz bei der Verkehrsüberwachung beendet“, sagte Bürgermeister Hanno Krause, „ich bin bereits von Bürgerinnen und Bürgern angesprochen worden, denen zuletzt die Kontrollen nicht umfangreich genug waren.“ Nun könne die Verfolgung von Parksündern jedenfalls wieder in höherem Maße erfolgen. „Zu allen Zeiten überall zu sein, gelingt dennoch nicht.“

 Alexandra Fink hat bereits ihre ersten Kontrollrunden in der Stadt gedreht und die ersten Knöllchen verteilt. Dabei musste sie auch schon ein Gespräch führen, das nicht so angenehm verlief – und bei dem auch ein paar unpassende Worte fielen.

 Das sei leider kein Einzelfall, berichtete Krause. „Ich bin wirklich tief erschüttert, wie sich manche Menschen nach Parkverstößen benehmen. Da ist manchmal nicht ein Funken von Einsicht vorhanden.“ Der Verwaltungschef machte noch einmal deutlich, dass er Beschimpfungen und Bedrohungen seiner Politessen nicht akzeptiere. Wenn der Fall zu heftig sei, würden gegen die Übeltäter auch Strafanzeigen gefertigt. „Das kommt leider zwei bis drei Mal im Jahr vor. Und es kommt dann auch zu Verurteilungen.“ Auch seine Mitarbeiterinnen könnten mal einen Fehler machen. Der werde dann auch eingestanden.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Aktuelle Nachrichten aus der Segeberger Zeitung
THW-Liveticker!

Alle THW-Spiele live
online verfolgen. Mit
dem THW-Liveticker

Sagen Sie es uns!

Vorschläge oder Kritik?
Schreiben Sie
der Redaktion!

Anzeige
Mehr aus Nachrichten aus Segeberg 2/3