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FDP will attraktive Innenstadt

Kaltenkirchen FDP will attraktive Innenstadt

Für die Kaltenkirchener FDP ist die Halbzeit der laufenden Wahlperiode Anlass, Zwischenbilanz zu ziehen. „Wir sind  unserem Grundsatz gefolgt, Politik mit gesundem Menschenverstand und Realitätssinn zu machen“, sagt Fraktionschef Eberhard Bohn. Das sei nicht immer gelungen.

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Eberhard Bohn lobt die Zusammenarbeit mit SPD und Pro Kaki.

Quelle: Privat

Kaltenkirchen. Grund dafür war, dass die für die Vorhaben notwendigen Mehrheiten gefehlt hätten. So konnte nach Bohns Worten eine Steuererhöhung in der Stadt nicht verhindert werden. Und leider werde der Burger-King-Imbiss am Bahnhof auch einen Drive-In-Schalter erhalten. Dafür würden aber FDP-Projekte in Angriff genommen oder schon realisiert, wie zum Beispiel die Eröffnung der Dodenhof-Filiale am Bahnhof. „Vor sieben Jahren hatten wir die Idee öffentlich gemacht, Dodenhof auch in die Innenstadt zu bringen, um eine Ansammlung von Discountern zu verhindern“, erklärt der FDP-Fraktionssprecher. Das sei gelungen.

 Der Fraktionsvorsitzende blickt auch in die Zukunft. „Wir unterstützen nachhaltig die Ansiedlung der Leibniz-Privatschule, denn dadurch wird das Schulangebot noch attraktiver.“ Einen besonderen Fokus lege die FDP auf die Gestaltung der Innenstadt, denn es dürfe nicht nur um die Ausweisung neuer Gewerbegebiete gehen. „Unsere Innenstadt soll dazu einladen, uns wohl zu fühlen. Dazu gehören Bummeln, Shoppen, Einkehren“, so Bohn. Deshalb müsse die Holstenstraße zu einer „Straße für alle“ werden. „Wir haben bereits vor sechs Jahren diesen Vorschlag gemacht und uns dabei auf das Gutachten zur Innenstadtgestaltung berufen können, in dem das Projekt mit höchster Priorität bezeichnet wurde.“

 Die FDP befürwortet auch den Bau von geförderten Wohnungen an der Süderstraße und von Wohnungen für betreutes Wohnen an der Ecke Hamburger Straße/Brauerstraße.

 Großes Lob zollt Bohn den vielen ehrenamtlichen Helfern, die sich für die Flüchtlingsbetreuung engagieren. Bürgermeister Hanno Krause genieße bei seinen Entscheidungen zur Flüchtlingsunterbringung das uneingeschränkte Vertrauen der Freien Demokraten.

 Bohn erinnert an die Beharrlichkeit seiner Fraktion in Sachen Neubau durch die Kaltenkirchener Bank an der Schützenstraße, wo jetzt noch der ehemalige Gasthof Hüttmanns steht. Erst auf Grundlage anschaulicherer Entwürfe hätten die Bürger besser erkennen können, wie sich dieses innenstadtprägende Vorhaben in die Umgebung einpasst.

 Der Neubau eines Penny-Marktes mit Wohnungen am Kretelmoor, der Neubau der Feuerwache mit einer Begrenzung der Kosten, die Ausweisung eines neuen Baugebietes am Wiesendamm und eines großen Gewerbegebietes in Richtung Jungheinrich seien mit Unterstützung der Liberalen umgesetzt worden, so Bohn. Nicht vergessen werden solle auch, dass ein Kooperationsvertrag zwischen den Gemeinschaftsschulen und dem Gymnasium geschlossen wurde. Bohn: „Er ermöglicht Schülern der Dietrich-Bonhoeffer-Schule und der Marschwegschule, das Abitur abzulegen.“

 Die Zusammenarbeit mit der SPD und der Wählergemeinschaft Pro Kaki laufe gut und sei frei von Aggressivität, bilanziert Bohn. „Unser kommunalpolitisches Engagement wird auch in Zukunft geprägt sein durch Vernunft und Kreativität, wie es sich für Freie Demokraten gehört. Davon lassen wir uns durch Störmanöver von der CDU-Fraktion nicht abbringen.“ Die hatte zum Beispiel den Liberalen vorgeworfen, damit nicht fertig zu werden, bei wichtigen Projekten nicht mehr das entscheidende Zünglein an der Waage spielen zu können. „Darum ging es uns nie“, sagt der FDP-Fraktionsvorsitzende: „Für uns stand und steht stets die Sachpolitik an erster Stelle.“

 Die FDP hat in der Stadtvertretung drei Sitze, die CDU elf, SPD und Pro Kaki je acht, die Linke einen.

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