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Ferox-Rückzug aus Kaltenkirchen

Kaltenkirchen Ferox-Rückzug aus Kaltenkirchen

Es nennt sich „Neue Mitte Kaltenkirchen“ und umfasst die Bebauung am Bahnhof mit Lebensmittel- und Drogeriemarkt, Schnell-Restaurant, Modegeschäft sowie Wohnungen. Erstellt hat es die Firma Ferox Projektentwicklung. Sie hat jetzt alles an die BMO Real Estate Partners Deutschland in München verkauft.

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Auf der freien Fläche links neben dem Bahnhof, die jetzt noch als provisorischer Parkplatz dient, wird ein mehrgeschossiges Pflegeheim errichtet.

Quelle: Kay Ludwig

Kaltenkirchen. „Über den Kaufpreis und weitere Transaktionsdetails wurde zwischen den Partner Stillschweigen vereinbart“, sagte Ferox-Geschäftsführer Kevin Egenolf bei seinem Besuch in Kaltenkirchen.

 Er hielt sich in der Stadt auf, um den offiziellen Startschuss für das letzte Ferox-Projekt in Kaltenkirchen vorzunehmen – den Anbau an die Parkpalette. Das Wuppertaler Unternehmen wird die Erweiterung übernehmen und sie dann schlüsselfertig an die Stadt übergeben, die dafür 1,7 Millionen Euro überweisen muss und dann Eigentümerin wird. Das soll spätestens im Sommer des kommenden Jahres geschehen. Statische Schwierigkeiten führen zu einer halbjährigen Verzögerung der Fertigstellung.

 Der dreigeschossige Anbau wird von der Brauerstarße über das schon bestehende Parkhaus erreichbar sein. Es entstehen rund 120 neue Stellplätze. Alle Ebenen werden mit Videokameras überwacht. Die Beleuchtung erfolgt mit LED-Lampen. Die Dachkonstruktion in Pultdachform wird an das vorhandene Gebäude angepasst. Auf dem Dach können anschließend Solaranlagen installiert werden.

 Bürgermeister Hanno Krause führte anlässlich des ersten Spatenstichs aus: „Der Anbau ist dringend erforderlich, weil es einen wachsenden Parkplatzbedarf in der Innenstadt gibt.“ Das habe bereits das 2014 erstellte Verkehrskonzept ergeben. Karl-Heinz Moje von der AKN begrüßte den Bau ebenfalls. Er erhofft sich dadurch mehr Fahrgäste für die Bahn.

 Egenolf verriet ferner bei seinem Besuch in Kaltenkirchen, dass die Ferox auch ihr letztes Grundstück am Bahnhof verkauft habe. Es liegt neben Burger King sowie gegenüber der Kaltenkirchen Bank und wird zur Zeit als provisorischer Parkplatz genutzt. Über den Käufer hüllt sich der Ferox-Mann in Schweigen. Nach Informationen der Segeberger Zeitung wird dort ein größeres Pflegeheim entstehen. Es wird dann das letzte Projekt der „Neuen Mitte“ sein. Die Gesamtmietfläche des Areals am Bahnhof beläuft sich auf circa 7000 Quadratmeter. Davon entfallen etwa 5600 auf Einzelhandelsflächen im Erdgeschoss. Dazu kommen fast 1300 Quadratmeter Wohnfläche sowie etwas über 100 Quadratmeter für Büros.

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Aktuelle Nachrichten aus der Segeberger Zeitung
Ein Artikel von
Klaus-Ulrich Tödter

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