15 ° / 12 ° Regenschauer

Navigation:
Wehrführer Schwedas wurde vereidigt

Kaltenkirchen Wehrführer Schwedas wurde vereidigt

Thomas Schwedas, der 53-jährige Wehrführer der Freiwilligen Feuerwehr in Kaltenkirchen, erhielt am Donnerstag von Bürgermeister Hanno Krause seine Ernennungsurkunde. Er wurde erneut für sechs Jahre zum Ehrenbeamter der Stadt Kaltenkirchen ernannt. Zuvor musste Schwedas den Eid ablegen.

Voriger Artikel
Tierquäler-Prozess mit besonderer Note
Nächster Artikel
Bad Bramstedt regelt Verkehr bald selbst

Wehrführer Thomas Schwedas erhielt von Bürgermeister Hanno Krause die Ernennungsurkunde und musste deren Erhalt quittieren.

Quelle: Nicole Scholmann

Kaltenkirchen. Im Jahr 1999 war der Haustechniker bei Dodenhof erstmals zum Chef der inzwischen 105 Aktiven, 40 Jugendfeuerwehrleute und 19 Ehrenmitglieder gewählt worden.  Seitdem leitet er nicht nur die Geschicke der Freiwilligen Feuerwehr, sondern auch die Einsätze und Projekte wie den Neubau der Feuerwache an der Süderstraße, die im Herbst vergangenen Jahres eingeweiht worden war. „In die Feuerwehr wird man reingeboren. Entweder man ist vom Virus Feuerwehr infiziert, oder nicht“, begründet Schwedas sein Engagement. Auf bis zu 120 Stunden im Monat im Dienst der Wehr und damit im Dienst der Kaltenkirchener Bürger kommt er.

Am Tag sind viele Einsatzkräfte nicht verfügbar

Glück hat der Wehrführer mit seinem Arbeitgeber. Dodenhof lässt ihn, wenn der Alarm losgeht, zur Feuerwache eilen. Bei vielen anderen aktiven Feuerwehrleuten sieht es hingegen schlechter aus. Die Verfügbarkeit von Einsatzkräften gerade am Tag sieht ab und an schlecht aus. Der Vorstand der Freiwilligen Feuerwehr erhofft durch Gespräche mit Unternehmern, dass mehr Einsatzkräfte eingestellt werden und bei Unfall oder Feuer den Arbeitsplatz von jetzt auf gleich verlassen dürfen. Das Gesetz schreibt vor, dass innerhalb von zehn Minuten nach der Alarmierung das erste Löschfahrzeug am Einsatzort eintrifft und die Helfer die Rettung einleiten.

Schaulustige behindern die Arbeit

Dass auch die Kameraden der Wehr - wie in Großstädten inzwischen fast schon die Regel - Schwierigkeiten mit Gaffern und Schaulustigen haben, bestätigten Schwedas und seine Stellvertreter Volker Mohr und Claas-Erik Heß. „Wir stellen fast immer sofort spezielle Faltwände auf“, berichtete Mohr. Erst dann sei ein ruhiges Arbeiten möglich. „Ich habe schon Eltern erlebt, die ihre Kinder hochheben, damit die besser gucken können“, sagte Mohr. Rettungsgassen werden zu Anfang noch gebildet. Wenn das erste Feuerwehrfahrzeug durch sei, werde jedoch kreuz und quer geparkt, damit man besser sehen könne.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Aktuelle Nachrichten aus der Segeberger Zeitung
Mehr aus Nachrichten aus Segeberg 2/3