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Kagem fällt doch nicht aus

Kaltenkirchen Kagem fällt doch nicht aus

Nun also doch. 2017 wird es in Kaltenkirchen wieder eine Gewerbemesse (Kagem) geben. Und sie wird wieder auf dem grünen Markt aufgebaut. Veranstalter bleibt der Kaltenkirchener Ring, die Interessenvertretung der Geschäftsleute der Stadt. Eigentlich war die Messe abgesagt worden.

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Sie wollen, dass die Kaltenkirchener Gewerbemesse 2017 ein Erfolg wird: Ludwig Reese (Messeleiter, hinten von links), Alfred Vahl (Stadtverwaltung), Christian Schwalger (Bauverein), Hanno Krause (Bürgermeister), Peter Göttsche (Bauverein), Rüdiger Gohde (Bürgervorsteher), Jörg Rehder (Kaltenkirchener Ring), Anne-Kristin Metscher (Stadtverwaltung, vorne von links), Johann Fuhlendorf (Kaltenkirchener Bank) und Andrea Ben Youssef (Kaltenkirchener Ring).

Quelle: Klaus-Ulrich Tödter

Kaltenkirchen. Die neueste Entwicklung hat aus mehreren Gründen überrascht. Der Ring hatte bei seiner Jahreshauptversammlung noch verkündet, nächstes Jahr auf keinen Fall eine Messe durchzuführen und zugleich das generelle Ende dieser Veranstaltung in Aussicht gestellt. Als Gründe wurden unter anderem das hohe finanzielle Risiko und das mangelnde Interesse Kaltenkirchener Firmen genannt. Teile des Vorstandes waren auch mit Messeleiter Reese unzufrieden, der dann seinerseits verkündete, auch keine Lust mehr zu verspüren, mit einigen Ring-Vorständen zusammenzuarbeiten.

 Doch weder Bürgermeister Hanno Krause noch Johann Fuhlendorf, Vorstand der Kaltenkirchener Bank und Aufsichtsratsvorsitzender des Wohnungsunternehmens Bauverein, wollten sich mit der Absage abfinden. Fuhlendorf gelang es, die Bauvereins-Vorstände Christian Schwalger und Peter Göttsche zu überzeugen, im Messe-Organisationsteam federführend mitzuarbeiten. Und auch Krause und Bürgervorsteher Rüdiger Gohde sicherten Unterstützung zu. „So eine Reaktion hatten wir nicht erwartet“, gab Ring-Sprecherin Andrea Ben Youssef zu: „Und das kann man nicht mit Füßen treten.“ Darüber sei sich der komplette Vorstand einig gewesen.

 Stattfinden soll die Messe am 6. und 7. Mai, jeweils von 10 bis 17 Uhr in bewährter Form. Es wird wieder ein großes Veranstaltungszelt aufgestellt, in dem am ersten Veranstaltungsabend auch eine öffentliche After-Work-Party mit Musik stattfinden wird. Aussteller können wieder Pagoden-Zelte oder auch Freiflächen mieten. Noch ist unklar, ob nicht noch ein zweites großes Zelt aufgebaut wird. Ein umfangreiches Familienprogramm, mit dessen Ausarbeitung jetzt begonnen wird, soll auch die Besucher anlocken. Zudem soll den Innenstadtgeschäften die Möglichkeit geboten werden, ihre Läden auch am Sonntag zu öffnen.

 Krause, Fuhlendorf und Bürgervorsteher Rüdiger Gohde werden im Vorfeld als Messewerber unterwegs sein, damit möglichst viele Aussteller gewonnen werden. Der Bürgermeister hofft, dass auch die großen Kaltenkirchener Unternehmen wie zum Beispiel Jungheinrich, Dodenhof oder auch Popp-Feinkost vertreten sein werden. „Denn das würde ihre Verbundenheit zu Kaltenkirchen zeigen und sicherlich auch gut fürs Image sein.“

 Der Bürgermeister ist sich sicher, dass die Messe ein Erfolg wird, für die es keine Zuschüsse aus der Stadtkasse geben wird. „Wir trauen uns einen bunten Strauß an Firmenangeboten zu. Nur das Wetter, das die letzten Male schlecht war, können wir nicht beeinflussen.“

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Ein Artikel von
Klaus-Ulrich Tödter

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