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Konzept soll Erleuchtung bringen: Ein Plan für Licht in der Stadt

Kaltenkirchen Konzept soll Erleuchtung bringen: Ein Plan für Licht in der Stadt

In Kaltenkirchen  gibt es zu viele dunkle Ecken. Das wird immer wieder aus der Bevölkerung an die Verwaltung und die Kommunalpolitiker herangetragen. Deshalb wurde in der jüngsten Stadtvertretersitzung beschlossen, dass ein Beleuchtungskonzept für das Stadtzentrum und die Schulwege erstellt wird.

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Was wird aus den gelben Lampen in Kaltenkirchen? Für die Stadt wird jetzt ein Beleuchtungskonzept angefertigt.

Quelle: Archiv

Kaltenkirchen. Viele Kaltenkirchener fühlen sich deshalb zum Beispiel auf dem Krückauwanderweg, an der Marschwegsporthalle oder auch auf dem Holstenplatz am AKN-Bahnhof nicht sicher. Auch auf vielen Schulwegen sei es während der schlechten Jahreszeit morgens einfach nicht hell genug, wird bemängelt.

 Es soll möglichst schon im kommenden Jahr umgesetzt werden. Wählergemeinschaft Pro Kaki und FDP votierten dagegen. Sie wollten den Beleuchtungsplan lieber in ein Gesamtkonzept für die künftige Gestaltung der Innenstadt eingebunden sehen. Ungeachtet dessen sollte in Problemzonen aber kurzfristig gehandelt werden. „In einem ergebnisoffenen Verfahren soll mit Bürgerbeteiligung ein Gesamtkonzept mit einer Reihe von Teilzielen erstellt werden“, hatte Pro-Kaki-Fraktionschef Reinhard Bundschuh gefordert. Im Vordergrund stand bei ihm die Zukunft der Holstenstraße. Mit der Umsetzungsphase der Beleuchtung hätte dann ab Mitte 2018 begonnen werden können.

 Gegen diese Vorgehensweise war schon immer die CDU. Nun schwenkte auch die SPD auf diese Linie um. Ihr Fraktionschef Bernd Schädler sagte, dass es zur Zeit wichtigere Dinge in der Stadt gebe als die Neugestaltung der Holstenstraße. „Die ist ganz ordentlich.“ Man brauche aber ein Beleuchtungskonzept und müsse akzeptieren, dass zum Beispiel die gelben Lampen in der Innenstadt hinüber seien. Für ihn sind „die inzwischen kaputtrepariert worden“. Sein Fraktionskollege Georg Loger gab zu bedenken, dass so ein Programm ja nicht nur die gelben Lampen betreffe. Thies Rickert (Pro Kaki) warf dagegen ein, dass es nötig sei, erst generelle Vorstellungen zu haben. Wenn man wisse, wie zum Beispiel die Holstenstraße einmal aussehen wird, könne man auch den Standort neuer Lampen festlegen. Katharina Loedige (FDP) vertrat die Ansicht, dass man kein Konzept brauche, um ein paar defekte Leuchten auszutauschen. Auch sie forderte eine Gesamtplanung für die Innenstadt.

 Doch die Mehrheit folgte Pro Kaki und FDP nicht. Stattdessen wird nun das schon lange von der CDU gefordertes Beleuchtungsprogramm erstellt, worüber sich Bürgermeister Hanno Krause sehr freut. Er möchte alle Fraktionen sowie den Linken-Stadtvertreter Danny Blechschmidt mit einbinden. „Ich würde mich freuen, wenn wir alle gemeinsam daran arbeiten würden.“ Der Verwaltungschef möchte ein Konzept für die gesamte Stadt entwickeln, ausgenommen die Gewerbegebiete. „Denn die Schulwege verlaufen ja nun nicht einmal nur durch den Stadtkern.“ Natürlich müsse auch ein Ingenieurbüro eingeschaltet werden.

 Krause hofft, dass die Expertise der Stadtverwaltung bis zum April des kommenden Jahres fertig ist und danach mit der Umsetzung schnell begonnen wird. Fertig werden sollte man spätestens Ende 2018. An neuralgischen Punkten werde dagegen schnell reagiert, kündigte er an.

 Ein Schwerpunkt wird nach Worten des Bürgermeisters das Ersetzen der gelben Lampen in der Innenstadt sein. Denn inzwischen steht fest, dass deren Erhalt sowohl aus wirtschaftlicher als auch aus technischer Sicht keinen Sinn macht. Krause und alle Parteien wünschen sich eine intensive Bürgerbeteiligung. „Denn wir möchten es hinbekommen, dass die neuen Leuchten eine Optik erhalten, die auf eine möglichst breite Zustimmung stößt.“ Verwaltungschef und Parteien sind sich einig, was die Farbgebung angeht. CDU-Stadtvertreter Kurt Barkowsky brachte es auf den Punkt: „Wenn die Mehrheit der Kaltenkirchener wünscht, dass sie wieder gelb sein sollen, werden sie auch wieder gelb sein.“

 In der Innenstadt gibt es zur Zeit über 250 der gelben Leuchten. Fachleute hatten bei der Diskussion über deren Zukunft bereits erklärt, dass bei einem zeitgemäßen Nachfolgemodell deutlich weniger Lampen aufgestellt werden müssten.

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