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Millionen für den Wohnungsbau

Kaltenkirchen Millionen für den Wohnungsbau

Die Deutsche Finanzkontor AG, ein Finanzdienstleister, der sich vor allem auf Immobilieninvestments spezialisiert hat, wird an seinem Unternehmenssitz in Kaltenkirchen noch weit größer als ursprünglich angekündigt investieren. Über 100 Wohneinheiten sind in den nächsten Jahren geplant.

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Valeri Spady (links), Vorstandsvorsitzender des Deutschen Finanzkontors, nahm den ersten Spatenstich auf der Baustelle am Krausen Baum vor.

Quelle: DFK

Kaltenkirchen. Nachdem gerade alle 22 Wohnungen neben dem Geflügelhof Kleist am Flottkamp verkauft wurden, erfolgte am Donnerstag der erste Spatenstich für ein kleines Baugebiet am Krausen Baum. Dasselbe Ritual ist im kommenden Monat an der Straße Schäferbrücke im Bereich Süderstraße/Grashofstraße vorgesehen. „Die Investitionssumme dafür wird rund 35 Millionen Euro betragen“, sagt Valeri Spady, Vorstandsvorsitzender des Finanzkontors.

 2015 erwarb sein Unternehmen die 3700 Quadratmeter große Fläche am Krausen Baum, die damals wüst aussah. Seit Jahren standen dort alte, marode Gebäude, Gras und Gestrüpp wuchsen meterhoch. Inzwischen ist dort alles eben, so dass der Vorstandsvorsitzende den symbolischen ersten Spatenstich vornehmen konnte. Entstehen werden drei Doppelhäuser und vier Einfamilienhäuser, die zum Teil über Einliegerwohnungen verfügen. In die Einfamilienbauten werden Mitarbeiter des Unternehmens einziehen, kündigte Spady an. Ursprünglich sollte bereits im Mai Baubeginn sein, doch Abstimmungen mit Behörden wegen der Straßenführung hätten für den Zeitverlust gesorgt, sagte er.

 Weitaus größer wird das Bauvorhaben an der Schäferbrücke ausfallen. Auf fast 5000 Quadratmetern werden drei Blocks errichtet, die bis zu vier Geschosse hoch sind und etwa 15000 Quadratmeter reine Wohnfläche bieten. Zum Projekt gehört auch eine 2500 Quadratmeter große Tiefgarage mit 62 Stellplätzen und Nebenräumen. Dazu kommen zahlreiche Außen-Stellplätze.

 Der erste Bauabschnitt umfasst 82 Ein- bis Drei-Zimmer-Wohnungen, die zwischen 45 und 90 Quadratmeter groß sind. Alle werden nach den neuesten Energiestandards errichtet, komplett ausgestattet und altersgerecht sein. Es wird nach den Worten von Spady eine gemischte Eigentümerstruktur geben. Sowohl an Käufer, die die Wohnung selbst nutzen möchten, als auch an Investoren sei gedacht. Den Verkauf und auch die Vermietung für die Eigentümer übernimmt, ebenso wie die künftige Verwaltung des Objekts, die konzerneigene Miag GmbH. Im Herbst des kommenden Jahres sollen die neuen Bewohner einziehen können.

 Davor soll bereits mit dem zweiten Bauabschnitt begonnen werden, der die zwei kleineren Blocks umfasst. Die Pläne hierfür lägen noch nicht konkret vor, so Spady. Er geht davon aus, dass dort ebenso viele Wohnungen entstehen werden wie im ersten Block.

 Den Gesamtkomplex soll der dritte Bauabschnitt abrunden, für den 14 Reihenhäuser geplant sind, auf zwei Parzellen verteilt. Auf einer werden zehn, auf der anderen vier Häuser gebaut. Alle sollen verkauft werden. Ende 2018 soll alles fertig sein.

 Vier Hochbautechniker der zum Finanzkontor gehörenden DFK Bau GmbH betreuen das Projekt in Bezug auf Planung und Koordination. Die Keller, Mauerwerke und die Dächer werden von externen Firmen erstellt. Die anderen Arbeiten werden von konzerneigenen Mitarbeitern ausgeführt.

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Ein Artikel von
Klaus-Ulrich Tödter

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