15 ° / 12 ° Regenschauer

Navigation:
Nachbarn für den „Großen Karl“

Kaltenkirchen Nachbarn für den „Großen Karl“

Das Viertel am „Großen Karl“, dem Hochhauskomplex im Süden der Stadt, wird sein Gesicht verändern. Der Kaltenkirchener Geschäftsmann Salih Cete plant ein Projekt mit 124 Wohnungen an der Süderstraße.

Voriger Artikel
Amir bekommt bald ein Fahrrad
Nächster Artikel
Raiba erwartet gute Geschäfte

Auf der noch freien Fläche vor dem Hochhaus Großer Karl – zur Süderstraße hin – möchte der Kaltenkirchener Geschäftsmann Salih Cete 124 Wohnungen bauen und rund 16 Millionen Euro investieren.

Quelle: Klaus-Ulrich Töder

Kaltenkirchen. Auf dem rund 5400 Quadratmeter großen Grundstück werden zwei Gebäude von unterschiedlicher Höhe entstehen – vermutlich zwischen vier- und sechsgeschossig. Die Planungen sind noch nicht abschließend durch die städtischen Gremien verabschiedet worden. Doch alles deutet daraufhin, dass die Stadtvertretung ihnen folgen wird. Die Entwürfe stammen vom Architekturbüro Feldsien aus Kaltenkirchen.

 Einen Großteil der Wohnungen wird Cete behalten und vermieten, den Rest an einen Investor verkaufen. Der Bauherr führt in Berkenthin und Kiel-Melsdorf zwei Betonwerke mit rund 120 Mitarbeitern. Die Investitionssumme für das Projekt an der Süderstraße liegt nach seinen Worten bei rund 16 Millionen Euro. „Auch wenn alles jetzt recht zügig läuft, wird es eng, noch in diesem Jahr mit der Realisierung zu beginnen“, sagt Architekt Nils Feldsien.

 Das Grundstück gehört noch der Stadt. Cete wird es erst dann kaufen, wenn es grünes Licht von der Stadtvertretung für seine Pläne gibt. Bürgermeister Hanno Krause hält viel von dem Projekt. Es passe sehr gut an den Standort und verdecke zum Teil das Hochhaus, dem dadurch die Wucht genommen werde. „Und sehr schön finde ich auch, dass dort öffentlich geförderter Wohnraum entsteht und der Investor aus Kaltenkirchen kommt“, sagte der Verwaltungschef.

 Cete lässt außerdem gerade auf dem Gelände neben der Gaststätte Feuerstein an der Hamburger Straße einen viergeschossigen Block samt Staffelgeschoss bauen. Dafür musste eines der traditionsreichsten Häuser der Stadt weichen. In ihm waren einst das königliche Amtsgericht und später die erste kleine Krankenstation Kaltenkirchens untergebracht. 28 Wohnungen und einige Gewerbeflächen entstehen dort. Die Pläne zeichnete auch hier das Architekturbüro Feldsien.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Aktuelle Nachrichten aus der Segeberger Zeitung
Mehr aus Nachrichten aus Segeberg 2/3