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Neuer Penny-Markt, neue Wohnungen

Kaltenkirchen Neuer Penny-Markt, neue Wohnungen

Für ein neues Wohn- und Geschäftshaus in der Straße Am Kretelmoor wurde jetzt Richtfest gefeiert. In das Gebäude wird der dritte Penny-Markt in der Stadt einziehen. Er soll mit einer Verkaufsfläche von 800 Quadratmetern spätestens im November eröffnen. Dazu kommen noch 18 Zwei- und Drei-Zimmer-Wohnungen.

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Fünf Millionen Euro investiert die Familie Eisele in das Wohn- und Geschäftshaus, das gerade in der Straße Am Kretelmoor in Kaltenkirchen gerichtet wurde.

Quelle: Klaus-Ulrich Tödter

Kaltenkirchen. „Bauen bringt mir einfach Spaß“, sagt Stephan Eisele. Der Wahlstedter weiß, dass er manchmal die Handwerker nervt, denn alles soll möglichst perfekt sein. Wie in der Straße Am Kretelmoor, wo Maurer und Zimmerleute derzeit für ihn arbeiten. Den Passanten gefällt das neue Wohn- und Geschäftshaus schon im Rohbau.

 Stephan Eisele und sein Vater Hans-Joachim betreiben in Wahlstedt ein Immobilien- und Grundstücksverwaltungsunternehmen. Sie sind die Investoren des 5 Millionen Euro teuren Projekts. In dem Gebäude stehen - neben der Penny-Filiale - noch weitere 130 Quadratmeter Verkaufsfläche zur Verfügung, die noch nicht vergeben sind. Dazu kommen noch 18 Wohnungen mit insgesamt rund 1000 Quadratmeter Wohnfläche, jeweils zwischen 43 und 75 Quadratmeter groß. Laut Eisele sollen die ersten der Wohnungen, die alle im Bestand der Familie Eisele bleiben, bereits im Juni von den neuen Mietern übernommen werden.

 Ergänzt wird das Projekt, das vom Kaltenkirchener Architekturbüro Feldsien entworfen wurde, von 33 Parkplätzen. Für diese Fläche wird noch ein Gebäude abgerissen. Es gehörte einst zum Volkshochschulkomplex. Weitere 16 Parkplätze entstehen östlich des neuen Penny-Marktes. Das hat zur Folge, dass die Haltestelle für den Stadtbus verlegt wird.

 Eisele dankte beim Richtfest insbesondere Kaltenkirchens Bürgermeister Hanno Krause für die Zusammenarbeit. Der freute sich über das Lob und sagte: „Aus Kaltenkirchen kommt immer etwas Gutes“, daran habe in diesem Fall das Unternehmen Eisele einen entscheidenden Anteil. Krause erinnerte daran, dass am jetzigen Standort einst ein Edeka-Markt war. Nach dessen Schließung stand das Gebäude lange leer und verfiel zusehends. Es sei die richtige Entscheidung der Stadtvertretung gewesen, das Grundstück zu kaufen, den alten Markt abzureißen und den bestehenden Bebauungsplan so zu ändern, damit das nun entstehenden Gebäude möglich wurde.

 „Ich freue mich sehr, dass nun wieder ein Verbrauchermarkt im Wohnquartier Flottkamp angesiedelt wird. Im näheren Umkreis können sich so über 4000 Bürger wieder auf kurzem Weg mit Lebensmitteln versorgen“, fuhr der Bürgermeister fort. Dass durch den Neubau auch der Standort der nahen Volkshochschule gestärkt werde, bezeichnete er als positiven Nebeneffekt. Da deren Gebäude auch nicht im besten Zustand sind, hofft Krause auf bauliche Veränderungen – und ein weiteres Investment der Familie Eisele.

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Ein Artikel von
Klaus-Ulrich Tödter

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