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Parkhauserweiterung verzögert sich

Kaltenkirchen Parkhauserweiterung verzögert sich

Eigentlich sollte in Kaltenkirchen die erweiterte Parkpalette, die von der Brauerstraße aus befahren wird, bereits Ende des Jahres in Betrieb genommen werden. Doch daraus wird nichts. Gerade erst wurde mit den notwendigen Erdarbeiten begonnen. Der Grund dafür liegt in Problemen mit der Statik.

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Wegen Problemen mit der Statik verzögert sich die Fertigstellung der Parkhauserweiterung an der Hamburger Straße in Kaltenkirchen um rund sechs Monate. Inzwischen wurde aber mit den Erdarbeiten begonnen.

Quelle: Klaus-Ulrich Tödter

Kaltenkirchen. „Das ist alles sehr ärgerlich, aber wir als Stadt haben die Verzögerung nicht zu vertreten. Das liegt allein in der Hand der Ferox, die für den Bau verantwortlich ist“, stellte Bürgermeister Hanno Krause klar.

 Weil die gut 270 Plätze in der bestehenden Anlage nicht ausreichen, beschloss die Stadtvertretung nach kontroverser Diskussion, diese zu erweitern. Es sollte zur Hamburger Straße hin angebaut werden. 130 neue Plätze sollen entstehen. Eine Zufahrt von dieser vielbefahrenen Straße in die neue Parkplatzanlage ist aus verkehrstechnischer Sicht nicht möglich. Deshalb ist vorgesehen, von jeder Ebene des bestehenden Parkhauses eine Zufahrt zu den neuen Plätze zu gewährleisten.

 Auftraggeber für den Bau ist aber nicht die Stadt Kaltenkirchen, sondern die Ferox, die auch bisher schon für die Bauten auf dem Gelände rund um den Bahnhof zuständig war. Die Stadt hat mit dem Investor einen Vertrag geschlossen, der vorsieht, dass sie das Parkhaus schlüsselfertig übernimmt. Dafür wurde ein Festpreis von rund 1,7 Millionen Euro vereinbart. Diese Summe hält der Bürgermeister auch nach wie vor für gerechtfertigt. „Das bedeutet 13000 Euro Kosten für einen Stellplatz. Und damit liegen wir im Vergleich mit anderen Städten im unteren Mittelfeld“, so Krause. Das habe eine Untersuchung ergeben. „Manche Orte zahlen umgerechnet sogar schon über 20000 Euro für einen Platz.“

 Die Inbetriebnahme ist nun für Anfang Juli 2017 vorgesehen. „Ich bin optimistisch, dass das klappt“, führte Krause aus, der auch den Grund für die Verzögerung erläuterte. Da die alte mit der neuen Palette verbunden wird, müsse die Außenmauer durch das ständige Überfahren eine große Last tragen. „Bei einer Überprüfung der statischen Berechnungen hat sich dann ergeben, dass die Mauer unterfüttert werden und so verstärkt werden muss.“ Und auch das formelle Vergabeverfahren für die gesamten Arbeiten habe noch einmal durchgeführt werden müssen. „Das alles kostet natürlich Zeit“, so Krause.

 Mit den Erdarbeiten wurde nun begonnen. Ab nächster Woche werden auf den drei Ebenen die Parkflächen zur Hamburger Straße hin gesperrt, weil auch dort schon gearbeitet werden soll. Obwohl bereits der Baustart erfolgte, findet am Donnerstag, 25. November, um 11 Uhr dort auch noch der symbolische erste Spatenstich statt, an dem neben Verantwortlichen der Stadt auch Vertreter der Ferox teilnehmen.

 Der Bürgermeister machte noch einmal deutlich, wie wichtig für die Innenstadt das Parkhaus sei. Er nannte eine Erweiterung an dieser Stelle „alternativlos“. Und Krause stellte noch etwas klar: „Ich werde als Bürgermeister keinen Antrag stellen, dass für die Nutzung des Parkhauses künftig Gebühren erhoben werden. Ich bin sicher, dass das die Stadtvertretung auch so sieht, denn wir sind nicht Hamburg, Kiel oder Norderstedt.“

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