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Pro Kaki: Eigenständiger Faktor

Kaltenkirchen Pro Kaki: Eigenständiger Faktor

Ihren überraschend großen Erfolg bei der Kommunalwahl 2013 will die damals gerade gegründete Wählergemeinschaft Pro Kaki bei der nächsten Wahl 2018 noch steigern. Mit acht Sitzen in der Stadtvertretung hat sie derzeit ebenso viele wie die SPD. Nur die CDU hat mit 11 Vertretern mehr.

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Reinhard Bundschuh bleibt Vorsitzender von Pro Kaki.

Quelle: Archiv

Kaltenkirchen. „Wir werden wieder antreten“, sagte Vorsitzender Reinhard Bundschuh: „Das haben die Mitglieder bei unserer Jahreshauptversammlung so entschieden.“ Der 62-Jährige nahm die Zusammenkunft zum Anlass, einen Rückblick auf die bisherige Wahlperiode zu werfen: „Wir sind heute ein stabiler und eigenständiger Faktor in der Kaltenkirchener Politik. Und wir haben uns nicht, wie von manchen befürchtet oder erhofft, selbst zerlegt.“

 Als positiv stellte Bundschuh heraus, dass einige von Pro Kaki initiierte Projekte bereits realisiert wurden. Dazu gehörten der Fahrradweg nach Moorkaten, der bis heute andauernde Widerstand gegen ein großes Umspannwerk auf Stadtgebiet und die Verabschiedung einer Baumschutzsatzung.

 Der Pro-Kaki-Vorsitzende hob auch hervor, dass – trotz unterschiedlicher Ansichten in Sachfragen – durch eine gute Zusammenarbeit in der Stadtvertretung viele Ergebnisse zum Wohle Kaltenkirchens erzielt werden konnten. Er nannte dabei die Fahrradetage im Zuge der Parkhauserweiterung, breite Rad- und Fußwege für den ausgebauten Kisdorfer Weg, die Verlängerung des Krückau-Wanderweges und die Renaturierung der Krückau.

 Im Wohnungsbau seien in der Stadt diverse gute Entscheidungen getroffen worden, lobte Bundschuh. Im zunächst als „Seequartier“ geplanten Gebiet an der Süderstraße habe Pro Kaki eine mit ursprünglich 860 Wohnungen überdimensionierte Bebauung verhindern können. „Jetzt entsteht dort das Krückau-Wohnquartier mit nur etwa 320 Wohnungen“, freut sich der Pro-Kaki-Chef, der eine weitere Ausweisung von Gewerbegebieten derzeit nicht unterstützt. Dafür setzt die Wählergemeinschaft weiter auf die Verbesserung der Lebensqualität, zum Beispiel durch Maßnahmen für die Innenstadt und die Holstenstraße.

 Trotz der einen oder anderen Meinungsverschiedenheit sei die Zusammenarbeit mit CDU-Bürgermeister Hanno Krause gut, findet Bundschuh. Obwohl die Wahl eines Verwaltungschefs erst 2017 anstehe, betreibe er aber bereits jetzt Wahlkampf, stellte er fest. Pro Kaki kann sich nach Bundschuhs Worten vorstellen, Krause zu unterstützen. Voraussetzung sei aber, dass er sich klar als ein „Bürgermeister für alle“ positioniere.

 Bei den Vorstandswahlen wurde das Führungsduo im Amt bestätigt. Bundschuh bleibt Vorsitzender, Frank Günter sein Stellvertreter. Auch Kassenwartin Ina Flach bleibt auf ihrem Posten, während Michael Flach als Schriftführer Raimund Böttcher ersetzt. Bestätigt wurden Renate Volkland und Thies Rickert als Beisitzer. Neuer Beisitzer wurde Thomas Volkland, der Carsten Hohensee ersetzt. „Mit dieser Besetzung fühlen wir uns für den kommenden Wahlkampf gut gerüstet“, erklärte Bundschuh.

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