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Prominenz im Dschungelfieber

Kaltenkirchen Prominenz im Dschungelfieber

Er gilt jedes Jahr als gesellschaftlicher Höhepunkt in der Stadt: der Ringball, organisiert vom Kaltenkirchener Ring für Handel, Handwerk und Industrie. Das diesjährige Motto im Hotel Dreiklang lautete: Dschungelfieber. Getanzt wurde bis spät in die Nacht.

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Die Ehepaare Wiechmann (links) und Pütz amüsierten sich beim Ringball.

Quelle: Ulrike Bundschuh

Kaltenkirchen. Andrea Ben Youssef als Vorstandsvorsitzende des Rings begrüßte gut 100 Gäste, unter ihnen fast 40, die zum ersten Mal am Ringball teilnahmen. Zu ihrem Bedauern gab es einige grippebedingte Absagen zu verzeichnen.

 Zur Eröffnung legte Martin Jahnke – bekannt als Vorstand der Box-Abteilung in der Kaltenkirchener Turnerschaft und in der Regel für jeden Spaß zu haben – verkleidet als Balu der Bär aus dem Dschungelbuch eine flotte Sohle aufs Parkett. Begleitet wurde er von Andrea Ben Youssef, die den Song „Ich wär` so gern wie Du“ aus dem Disneyfilm „Dschungelbuch“ improvisierte. Dass Balu in seinem Kostüm so gut wie nichts sehen konnte, deshalb über seine Tatzen stolperte und Andrea Ben Youssef vor Lachen kaum noch singen konnte, sorgte für viel Spaß beim Publikum.

 Viel Mühe hatte sich das Organisationsteam – zu ihm gehörten noch Susanne Hansen-Grimm und Veronika Podzins – gegeben, um dem Ballsaal mit einer stimmungsvollen Dekoration eine gewisse Dschungelatmosphäre zu geben.

 Wie immer gab es auch diesmal eine Überraschungs-Show-Einlage. Ein junger Sänger, der bereits als kleiner Junge im Musical „König der Löwen“ den Part des kleinen Simba gesungen hatte, trat an diesem Abend auf. Niklas Wendt (20) aus Schmalfeld präsentierte unter anderen das Stück des großen Simba und erntete dafür viel Beifall. „Ich bin quasi mit dem König der Löwen groß geworden und es war immer mein Traum, das Stück des großen Simba auch im Musical zu singen, aber dazu kam es leider nicht. Umso mehr freut es mich, dass ich es heute hier singen kann“, sagte er. Er macht jetzt sein Abitur und bewirbt sich an der Popakademie, einer Hochschule in Mannheim, wo er Popmusikdesign studieren möchte.

 Das obligatorische Mitternachtsbüfett, das gegen 23 Uhr eröffnet wurde, hielt sich zur Freude der Gäste nicht an das Dschungelmotto. Gegrillte Maden oder Känguru-Hoden suchte man zum Glück vergebens.

 Für die richtige Tanzstimmung sorgte bis spät in die Nacht die Band The Radio von Bernhard Froh, vielen Kaltenkirchenern auch als Bandleader der Gruppe Soateba und der Abba-Revival-Band Waterloo bekannt – Garant für eine stets volle Tanzfläche bis drei Uhr früh.

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