3 ° / -1 ° Regen

Navigation:
Stadtfest rund um den Ochsen

Kaltenkirchen Stadtfest rund um den Ochsen

Riesenstimmung, Auftritte verschiedener Bands und Tanzgruppen, zahlreiche Spiele für Kinder und vieles mehr. Die 22. Auflage des Kaltenkirchener Stadtfestes übertraf in Sachen Originalität, Programmgestaltung und dem aktiven Mitwirken aller Beteiligten alle vorherigen Stadtfeste.

Voriger Artikel
Schlacht bei Suentana lebte
Nächster Artikel
Rock’n’Roll: Keiner blieb sitzen

SPD-Fraktionssprecher Bernd Schädler (linkes Bild von links), Bürgermeister Hanno Krause und Bürgervorsteher Rüdiger Gohde schnitten die gebratene Ochsenkeule an. Die Mitglieder der Volkstanzgruppe der VHS (rechts) präsentierten historische Kaltenkichener Trachten.

Quelle: Alexander Christ

Kaltenkirchen. „Außerdem wurde ein neuer Besucherrekord erzielt. Wir schätzen, dass zwischen 4000 und 5000 Menschen an beiden Tagen in die City strömten“, erklärte der Kaltenkirchener Berufsmusiker Bernhard Jung, der als federführendes Mitglied des zwölfköpfigen Organisationsteams maßgeblichen Anteil an der rundum perfekt geplanten und professionell durchgeführten Gute-Laune-Party unter freiem Himmel hatte. Getreu dem Motto des diesjährigen Stadtfestes „Rund um den Ochsen“, schnitten nach der offiziellen Eröffnung des Stadtfestes Kaltenkirchens Bürgervorsteher Rüdiger Gohde und Bürgermeister Hanno Krause, unterstützt von weiteren Helfern im großen Festzelt auf dem grünen Markt eine gewaltige Ochsenkeule an und verteilten die ersten Portionen kostenlos an die Mitglieder des Arbeitskreises Stadtfest als Dankeschön für den ehrenamtlichen Einsatz.

 Und danach gings auch schon los mit Musik, guter Laune, Klönschnack und Spielen für die Lütten. „Ja, das macht Spaß, jubelte der siebenjährige Oersdorfer Jasper Heiler, der beim Bullenreiten nach mehreren erfolgreichen Versuchen, die Balance zu halten schließlich doch vom Rücken des elektronisch gesteuerten Spielgeräts plumpste. Spaß beim Sackhüpfen hatten am Stand der Kinderturnabteilung des FSC Kaltenkirchen hatten die drei Kaltenkirchener Luca Burmeister, Madeleine Kuhrt, deren Schwester Katharina sowie Angelika Masch aus Schmalfeld. „Auf die Plätze, fertig, los“, gab Übungsleiterin Steffi Konsorr das ungeduldig erwartete Startsignal. Und schon hüpften die Lütten in ihren Säcken über das weiche Grün des Rasens. Am Infostand des Technischen Hilfswerks lieferten sich die jungen Besucher auf einem abgesteckten Parcours Rennen in Bobbycars und Kettcars. Und Reinhard Bundschuh, Erfinder des Stadtfestmottos „rund um den Ochsen“, erklärte interessierten Besuchern, dass Kaltenkirchen seit 1480 mehr als 300 Jahre lang Schauplatz eines großen Ochsendurchtriebs von Dänemark bis zum Zollenspieker Fährhaus in Hamburg war. „Jedes Jahr einmal zogen rund 10000 Ochsen und 500 Treiber durch Kaltenkirchen auf ihrem Weg nach Hamburg. An diese Tradition wollten wir mit dem Motto des diesjährigen Stadtfestes erinnern“, erklärte Bundschuh. Doch damit nicht genug der Traditionspflege. Am Sonntag organisierte Bundschuh, auch Kaltenkirchener Stadtvertreter, zwei Fahrradtouren für an der Geschichte des Ochsendurchtriebs interessierte Teilnehmer zwei Teilstücken der sogenannten Ochsentour. Die erste Tour, etwas zehn Kilometer lang, führte die Radler nach Kisdorf. Ziel des zweiten Trips war Lentföhrden.

 Zweifellose Höhepunkte an beiden Tagen waren jedoch die Aufritte der zahlreichen Musiker und Tanzgruppen auf den beiden Bühnen im Festzelt auf dem grünen Markt und der großen Bühne an der Holstenstraße. Dort unterhielten, in der Region bekannte Bands wie beispielsweise „White Lines“, „Rokkinger“ oder „Ver Speelt“ die Gäste mit einem Mix aus Coversongs und Eigenkompositionen.

 Viel Beifall gab es auch für die Auftritte der Zumbagruppe des Vereins Reha-Fit sowie dem Frauentanzkreis der Kaltenkirchener Volkshochschule, dessen Mitglieder in historischen Kaltenkirchener Arbeitstrachten aus dem Jahr 1860 auftraten. Und zu guter Letzt stimmten auch die äußeren Rahmenbedingungen. An beiden Tagen herrschte strahlender Sonnenschein und frühsommerliche Temperaturen.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Aktuelle Nachrichten aus der Segeberger Zeitung
Mehr aus Nachrichten aus Segeberg 2/3