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Straftaten gingen weiter zurück

Kaltenkirchen Straftaten gingen weiter zurück

In Kaltenkirchen ist die Zahl der registrierten Straftaten bereits zum dritten Mal in Folge gesunken. Fast die Hälfte aller 1482 Taten im vergangenen Jahr (697 Fälle) machten Diebstähle aus - zum Beispiel Laden-, Fahrrad- oder Taschendiebstahl.

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Thomas Brucker, Chef der Kaltenkirchener Polizei, stellte die Kriminalstatistik und die Verkehrsunfallstatistik vor.

Quelle: Isabelle Pantel

Kaltenkirchen. Nahm die Polizei im Jahr 2012 noch 1900 Delikte auf, waren es 2013 und 2014 nur noch 1599 beziehungsweise 1550. Im vergangenen Jahr sank die Zahl auf 1482 Taten. Diese Bilanz stellte Thomas Brucker, Chef der Kaltenkirchener Polizei, in dieser Woche in der Sitzung des Hauptausschusses vor. Er stellte aber klar, dass es ein Dunkelfeld gebe, weil die Polizei nur Taten registrieren könne, die ihr angezeigt würden. Die Zahl der in der Statistik auftauchenden Delikte sei also vom Anzeigeverhalten der Bürger abhängig, aber auch von der Dichte der Polizeikontrollen.

 Die Zahl der registrierten Straftaten sank zwischen 2012 und 2015 um 17,6 Prozent. Von den 1482 Fällen des vergangenen Jahres konnten 693 von der Polizei aufgeklärt werden. Die Quote (rund 47 Prozent) lag damit etwas unter dem Landesdurchschnitt. Bei den Diebstählen belief sich die Aufklärungsquote auf 22,4 Prozent. Ein großes Problem stellt nach wie vor der Einbruchsdiebstahl dar. Von den 57 angezeigten Fällen konnten lediglich zwei aufgeklärt werden. „Hier müssen wir etwas tun“, sagte Brucker. Er wies aber darauf hin, dass die Mithilfe der Bürger gefragt sei. „Wenn ein neues Haus gebaut wird, gibt es genaue Vorschriften für den Brandschutz – aber keine zur Sicherung der Fenster.“ Es sei im Interesse der Hausbewohner, es den Einbrechern so schwer wie möglich zu machen.

 Die Zahl der Sexualstraftaten stieg von 17 im Jahre 2014 auf 25 im vergangenen Jahr. Allein zehn Mal ging es um exhibitionistische Handlungen, in drei Fällen wurden Vergewaltigungen oder sexuelle Nötigungen angezeigt.

 Neben der Kriminalstatistik stellte Brucker auch die Verkehrsunfallstatistik vor. Demnach wurden in Kaltenkirchen im vergangenen Jahr 550 Verkehrsunfälle aufgenommen. Dabei wurden 111 Menschen leicht und 13 schwer verletzt. Tote gab es nicht. Die Zahl der Verkehrsunfälle sank um etwa 5 Prozent.

 Zum neuen Unfallschwerpunkt hat sich die Kreuzung Hamburger Straße/Feldstraße/Grashofstraße entwickelt. Dort musste die Polizei im Jahre 2015 zu sechs Unfällen ausrücken. Gemeinsam mit der Stadtverwaltung wollen die Beamten bei einem Ortstermin klären, was die Kreuzung so gefährlich macht und wie Abhilfe geschaffen werden könnte.

 Die Polizeistation der Stadt gehört zum Polizeirevier Kaltenkirchen, das von Boostedt bis Tangstedt und Itzstedt reicht. 102 Polizisten verrichten dort ihren Dienst, davon 28 in Kaltenkirchen. Mehr Personal soll laut Plänen der Regierung eingestellt werden.

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