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Grabstein wird wieder aufgestellt

Kaltenkirchen Grabstein wird wieder aufgestellt

Gute Nachrichten aus dem Kaltenkirchener Friedhofsbüro: Der Streit um den Grabstein von Siegfried Völker ist beendet. Der schwarze Granitstein darf wieder aufgestellt werden, obwohl darauf auch ein Porträt des Gestorbenen zu sehen ist.

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Der Stein des Anstoßes. Nun darf er wieder an den Verstorbenen erinnern.

Quelle: ggo

Kaltenkirchen. Die Friedhofsverwaltung hatte dies ursprünglich mit Hinweis auf die Friedhofssatzung untersagt. Darin heißt es, dass bei der Gestaltung von Grabsteinen die Verwendung von „Lichtbildern“ nicht gestattet ist. Nach dieser Entscheidung war der Stein kurzfristig  vom Grab entfernt worden.

Nach einem Gespräch zwischen Familie und Friedhofsverwaltung darf der Stein  wieder auf seinen Platz. Maike Brandes, Vorsitzende des Kirchengemeinderates: „Bei der Oberflächengestaltung des Grabmals wurde kein Lichtbild sondern ein sogenanntes Kratzbild verwendet.“ Kratzbilder, die häufig religiöse Symbole zeigen, sind auf dem Kaltenkirchener Friedhof zugelassen. Dies gelte ab sofort und für alle, die künftig einen Stein mit einem Kratzbild des Gestorbenen gestalten lassen möchte.

Von ggo

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