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Von Mongolei bis Malaysia

Kaltenkirchen Von Mongolei bis Malaysia

Das Fest der Nationen in Kaltenkirchen hat mittlerweile so viele Freunde, dass es jedes Jahr größer wird. Rund 500 Besucher feierten am Christophorushaus und am angrenzenden Kindergarten Arche Noah. Es gab zwar weniger Nationalitätenstände, doch das Bühnenprogramm lockte viele Zuschauer an.

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Fnan Tesfalem aus Kaltenkirchen traf seinen ehemaligen Deutschlehrer Christopher Schmidt wieder.

Quelle: Isabelle Pantel

Kaltenkirchen. Das Fest der Nationen erlebte bereits seine zehnte Auflage. Einige Aussteller sind schon seit vielen Jahren dabei und kommen immer gerne wieder. So zum Beispiel Zula Heins, die ursprünglich aus der Mongolei stammt und nun mit ihrem Mann in Henstedt-Ulzburg lebt. Sie bot den Gästen in mongolischer Tracht Teigtaschen aus ihrer Heimat an und kam darüber mit Menschen aus den unterschiedlichsten Kulturen ins Gespräch.

 Gleich neben der Mongolei präsentierten sich Zuwanderer aus Malaysia sowie von den Philippinen. Außerdem hatten beispielsweise Kamerun, der Freundeskreis Kalisz Pomorski, der Eine-Welt-Laden der Volkshochschule sowie die Konfirmanden der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Stände aufgebaut. Zum ersten Mal dabei waren die Kaltenkirchener Turnerschaft sowie die Kaltenkirchener Flüchtlingslotsen.

 Eröffnet wurde die Veranstaltung von Bürgermeister Hanno Krause, der wieder die Schirmherrschaft übernommen hatte. Er dankte dem großen Kreis der Organisatoren für ihre Arbeit, die er als wichtigen Beitrag zur Integration bezeichnete.

 Zum Auftakt des Bühnenprogramms sangen Kindergartenkinder aus der Arche Noah mehrere Lieder. Zu diesem Zeitpunkt war vor der Bühne kein Durchkommen mehr, weil sich dort derart viele Zuschauer drängten. Ebenfalls großen Applaus gab es für die Awo-Hortkinder vom Lakweg, die unter anderem artistische Einlagen sowie ein Märchen einstudiert hatten.

 Kurzfristig ins Programm aufgenommen wurde auch noch ein Beitrag des Syrers Khabat Abdo. Er spielte auf einer orientalischen Gitarre kurdische Musik aus seiner Heimat und wollte den Zuschauern dadurch einen Einblick in seine Kultur geben. Die Musik gefiel den Gästen so gut, dass sie sich mit viel Beifall bedankten.

 Die Kinder kamen unter anderem bei den Pfadfindern auf ihre Kosten, die viele Spiele anboten. Gleich nebenan auf dem Kindergarten-Gelände warteten ebenfalls viele Attraktionen, darunter eine Schatzsuche im Sand, ein Flohmarkt und eine Tombola mit 1000 Gewinnen und keiner einzigen Niete.

 Organisiert wurde das Fest der Nationen von einem bewährten Team. Zu ihm gehörten die evangelisch-lutherische Kirchengemeinde, die Diakonie Altholstein, die Initiative Integration durch Sport, die Kita Arche Noah, die Volkshochschule Kaltenkirchen-Südholstein sowie der Freundeskreis Kalisz Pomorski.

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