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Vorfreude auf den Jahrmarkt

Kaltenkirchen Vorfreude auf den Jahrmarkt

Der traditionsreiche Kaltenkirchener Jahrmarkt auf dem Festplatz an der Norderstraße gehört zu den attraktivsten und bestbesuchten in Schleswig-Holstein. Deshalb ist es auch nicht verwunderlich, dass sich die Bewerbungen der Schausteller häufen. Es gab dreimal so viele Anfragen wie Standplätze.

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Die Schausteller Marco Dörksen (von links), Thomas Schaar und Wolfgang Lange (rechts) präsentierten zusammen mit Bürgermeister Hanno Krause (3. von rechts), Marktmeister Werner Finnern und Verwaltungsmitarbeiterin Sabrina Piehl das offizielle Plakat für den diesjährigen Kaltenkirchener Jahrmarkt.

Quelle: Klaus-Ulrich Tödter

Kaltenkirchen. „Wir hatten dieses Mal 262 Bewerbungen vorliegen, von denen wir aber nur 86 berücksichtigen konnten“, sagte Werner Finnern, seit 41 Jahren Marktmeister.

 Der diesjährige Kaltenkirchener Jahrmarkt läuft von Freitag, 9. September, bis Montag, 12. September. Er wird am ersten Tag um 15 Uhr nach einem Salut der Schwarzpulverschützen von Bürgermeister Hanno Krause offiziell eröffnet, ehe er mit seinen Amtskollegen aus dem Umland den ebenfalls schon traditionellen Rundgang über das Kirmesgelände unternimmt. Einen weiteren Jahrmarktbummel machen Vertreter der Schausteller am Montag ab 14 Uhr mit einer Gruppe von Menschen mit Behinderungen. Das Feuerwerk ist am Freitag ab 22 Uhr.

 „Wir sind froh, dass es diese Veranstaltung in Kaltenkirchen seit über 100 Jahren gibt“, sagte der Bürgermeister, als das Ankündigungsplakat im Rathaus vorgestellt wurde. „Wir sind sicher, dass die Besucherinnen und Besucher auch in diesem Jahr ein gelungenes Jahrmarktswochenende erleben werden.“ Dafür sollen nicht nur die zahlreichen Gastronomiestände sorgen, sondern auch die abwechslungsreichen Fahrgeschäfte. „Viva Mexiko“, „Action“, „Hip Hop Jumper“ oder „Top Spin No 1“ stehen für rasante Fortbewegung. Bei den sechs Kinderfahrgeschäften geht es dagegen etwas ruhiger zu. Auf dem Festplatz stehen auch wieder die beliebte „Piratenrutsche“ und das „Horror Labyrinth“.

 Der Bürgermeister blickte schon mal auf einem Zeitpunkt voraus, wenn das am Festplatz entstandene Containerdorf für Flüchtlinge nicht mehr benötigt wird. Das Gelände könnte dann ebenfalls für den Jahrmarkt genutzt werden. Entweder als zusätzlicher Parkplatz oder als Standort für größere Fahrgeschäfte wie eine Achterbahn, für die zur Zeit nicht genügend Fläche zur Verfügung stehen.

 Der Jahrmarkt ist seit jeher gut besucht, auch von außerhalb, deswegen werden für seine Dauer Verkehrsführungen geändert. So wird die Norderstraße zur Einbahnstraße. Die Parkplätze an der Straße sind dann gebührenpflichtig. Kostenlos können dagegen bei Dodenhof die Fahrzeuge abgestellt werden, von wo aus der Festplatz zu Fuß gut zu erreichen ist. Die Parkplätze der Holstentherme stehen den Jahrmarktsbesuchern hingegen nicht zur Verfügung.

 Krause empfiehlt den Besuchern ohnehin die Benutzung des kostenlosen Buspendelverkehrs, der wieder angeboten wird. Erstmals fährt in diesem Jahr am Freitag- und Sonnabendabend der letzte Bus erst um kurz vor Mitternacht vom Festplatzgelände ab. Auch die AKN wird in diesem Jahr zur Marktzeit zusätzliche Züge anbieten, die dann außerplanmäßige Halte an der Station Holstentherme in unmittelbarer Nähe des Veranstaltungsortes einlegen.

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