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Weinfest war ein Flop

Kaltenkirchen Weinfest war ein Flop

Das Weinfest in der Kaltenkirchener Innenstadt war eine Flop. Das schlechte Wetter hielt viele Besucher fern. Zudem war das Angebot an Ständen sehr dünn. Waren es 2015 mit 21 auch nicht sehr viele, waren es dieses Mal nur noch 14. Im nächsten Jahr soll es auch deswegen ein Bierfest geben.

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Prosteten sich beim Weinfest am Stand des Kaltenkirchener Lions-Clubs zu: Gisela Bracke (von links), Peter Melber, Hermine Dern, Dieter Bracke, Oved Ghattas und Ute Rühl.

Quelle: Alexander Christ

Kaltenkirchen. Der veranstaltende Kaltenkirchener Ring für Handel, Handwerk und Industrie (Ring) zog wie bereits angekündigt auch sofort die Konsequenzen aus der schlecht besuchten Veranstaltung. „Sicherlich war das Wetter ein wesentlicher Faktor, dass kein Aussteller auf seine Kosten kam. Doch wir haben in den letzten Jahren festgestellt, dass es nicht genügend Weinliebhaber in Kaltenkirchen gibt. Deswegen werden wir im nächsten Jahr erstmals ein Bierfest organisieren“, sagte Ring-Sprecherin Andrea Ben Youssef. Ob es noch einmal eine Weinfest-Neuauflage geben wird, ließ sie offen.

 Sie bedauerte, dass an beiden Veranstaltungstagen noch nicht einmal 1000 Gäste gekommen waren. Im Jahr zuvor waren es noch gut 8000 gewesen. Da konnte auch die Live-Übertragung vom EM-Fußballspiel Deutschland gegen Italien nichts ändern. Denn das Wetter lud nicht dazu ein, das Match im Freien zu verfolgen.

 „Im letzten Jahr kamen wir mit dem Ausschank von Weinen kaum hinterher, diesmal stehen wir uns die Beine in den Bauch“, stellte eine Mitarbeiterin des Standes des Weinguts Ochs aus Monsheim (Rheinland-Pfalz) fest. Und das war bei allen anderen Ständen ebenfalls so. Bei den Kaltenkirchener Lions zum Beispiel türmten sich kurz vor dem Anpfiff des Fußballspiels nicht verkaufte Käse-Trauben-Spieße, und am Gemeinschaftsstand der Kaltenkirchener Turnerschaft (KT) und des nord express räumten der KT-Vorsitzende Sebastian Bock und Verlagsmitarbeiterin Anja Hartmann noch vor Spielbeginn frustriert die Tische ab.

 Das Rahmenprogramm des Festes stimmte hingegen. Das Duo Wechselbeat mit Janna Becker und Oliver Abraham sowie die Gruppe The Radio waren hörenswert und begeisterten die wenigen Gäste.

 Das miese Wetter konnte auch nicht verhindern, dass eine Weinkönigin gekürt wurde. Nachfolgerin des bisherigen Weinkönigs Pascal Rehder wurde die 21-jährige Studentin Jasmin Nitschmann aus Bad Bramstedt. Die angehende Gymnasiallehrerin war eine von insgesamt 17 Frauen, die sich beworben hatten. Die Entscheidung zu ihren Gunsten fiel schließlich durch einen Losentscheid.

 Dass es am Ende doch noch ein Happy-End gab, ist den Kickern der deutschen Fußball-Nationalmannschaft zu verdanken, die in der Hauptstadt des französischen Weinbaugebietes Bordeaux Angstgegner Italien in einem dramatischen Spiel im Elfmeterschießen besiegten und nun im Halbfinale stehen. Der Jubel unter den eingefleischten Fans war jedenfalls riesengroß, als Jonas Hector den entscheidenden Strafstoß verwandelte.

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