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Aktionsplan Inklusion für Kaltenkirchen

Projekt für mehr Teilhabe Aktionsplan Inklusion für Kaltenkirchen

Um die Lebensqualität für Menschen mit und ohne Behinderungen zu steigern, will Kaltenkirchen den "Aktionsplan Inklusion" erarbeiten. Damit mögliche Probleme gelöst und Barrieren abgebaut werden können, sind alle Einwohner zur Teilnahme an mehreren Workshops aufgerufen. Los geht es am 20. Mai.

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Karin Engel (Landesverein Innere Mission), Katja Pauer (Lebenshilfe Kaltenkirchen), Ernst Kohrt (Beauftragter für Menschen mit Behinderung), Nadja Hahn (VHS Kaltenkirchen), Dr. Hans-Jürgen Tecklenburg (Landesverein Innere Mission), Michael Wulf ( Landesverein Innere Mission/ Werkstatt für behinderte Menschen), Bürgermeister Hanno Krause, Gabriele Löhr (DRK Kreisverband Segeberg) und Juliane Geuke (Rauhes Haus) freuen sich auf die Zusammenarbeit mit den Bürgern.

Quelle: Lutz Timm

Kaltenkirchen. Probleme erkennen, Lösungen erarbeiten: Um allen Bürgern ein mögliches gleichberechtigtes Leben zu ermöglichen, wollen die Stadt und fünf Kooperationspartner sowie der Beauftragte für Menschen mit Behinderung mit möglichst vielen Kaltenkirchenern einen „Aktionsplan Inklusion“ entwickeln. Ziel ist die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention und die Steigerung der Lebensqualität für alle Bürger, sagte Bürgermeister Hanno Krause.

Ziel ist es, die Probleme des Alltags zu benennen

Wo hakt es auf den Straßen und Wegen der Stadt für Rollstuhlfahrer? Wie können Menschen mit Behinderungen besser einen Job finden? Und wie ist die Situation auf dem Wohnungsmarkt? Diese Fragen stehen im Mittelpunkt der Auftaktveranstaltung am 20. Mai um 10.30 Uhr im Rathaus. Anschließend startet ein erster Workshop

Es geht um eine Verbesserung für alle Menschen

Auf der Agenda stehen fünf Themenfelder, die in den Workshops genau unter die Lupe genommen werden sollen: Barrierefreiheit und Mobilität; Wohnen; Bildung und Erziehung; Arbeit und Beschäftigung; Kultur, Sport und Freizeit. „Wir wollen die Zugangsbeschränkungen zur Mehrheitsgesellschaft abbauen“, sagte Juliane Geuke von Das Rauhe Haus. Um die Probleme zu erkennen, sei man jedoch auf die Beteiligung der Bürger angewiesen. Geuke sagte, dass es bei dem Aktionsplan nicht um „Sonderrechte für Behinderte“ gehe, sondern darum, die Stadt für alle Menschen lebenswerter zu machen.

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