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Delegation besuchte Ärztezentrum

Kaltenkirchener in Büsum Delegation besuchte Ärztezentrum

Eine Kaltenkirchener Delegation aus Stadtvertretern, der Ärzteschaft, des Seniorenbeirates sowie Bürgermeister Hanno Krause und Mitarbeitern der Stadtverwaltung besuchten das Büsumer Ärztezentrum, um sich über das dortige Modell zu informieren. Gesucht werden Wege für eine bessere Versorgung.

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Eine Delegation aus Kaltenkirchen besuchte das Büsumer Ärztezentrum, um sich zu informieren.

Quelle: Stadt Kaltenkirchen

Kaltenkirchen. Bei der Kaltenkirchener Einwohnerversammlung im letzten Jahr war die ärztliche Versorgung in der Stadt das Thema. Die wurde damals sowohl von den Bürgern als auch von den Kaltenkirchener Ärzten als verbesserungswürdig beklagt. Moniert wurden die viel zu langen Wartezeiten, um einen Arzttermin zu bekommen. Bürgermeister Hanno Krause hatte daraufhin versprochen, sich gemeinsam mit den Stadtvertretern vor Ort über das Büsumer Modell zu informieren, wo bei der ärztlichen Versorgung ein besonderer Weg gegangen wird.

In Büsum gibt es angestellte Ärzte

Da vier der fünf in Büsum niedergelassenen Ärzte kurz vor dem Ruhestand und ohne Aussicht auf Nachfolger standen, entschloss sich die Gemeinde zur Gründung einer kommunalen Eigeneinrichtung, in der die Ärzte nunmehr angestellt sind. Die Ärztegenossenschaft Nord führt als Dienstleister der Gemeinde die Geschäfte des Ärztezentrums.

Mit flexibleren Arbeitszeiten, Entlastung von Büroarbeiten, vermehrtem Austausch untereinander und mit mehr Sicherheit durch das Angestelltenverhältnis soll mit neuen Ärzten in Büsum auch zukünftig eine ausreichende hausärztliche Versorgung sichergestellt werden. Der erste Arzt ist inzwischen altersbedingt ausgeschieden. Dafür sind zwei Ärztinnen in Teilzeit hinzugekommen. Außerdem arbeitet ein Weiterbildungsassistent im dem derzeit sechsköpfigen Ärzteteam.

Diskussionsrunde mit Ärzten im Rathaus

„Wenn auch das Büsumer Modell auf uns so nicht übertragbar ist, so hat uns das informative Gespräch deutlich den Handlungsbedarf bezüglich der Sicherstellung der zukünftigen ärztlichen Versorgung in Kaltenkirchen deutlich gemacht. Hierfür ist es erforderlich, dass wir uns frühzeitig mit dieser Thematik beschäftigten und um die Entwicklung von ortsspezifischen Konzepten kümmern“, so Krause: „Dabei handelt es sich um einen Prozess über mehrere Jahre. Und hiermit wollen wir sofort beginnen, beziehungsweise den bereits begonnen Prozess fortführen.“ Aus diesem Grund werde man noch vor den Sommerferien mit der gesamten Kaltenkirchener Ärzteschaft im Rathaus zu einer Diskussionsrunde zusammenkommen.

Von Klaus-Ulrich Toedter

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