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66 Weine an 21 Ständen

Weinfest in Kaltenkirchen 66 Weine an 21 Ständen

Ein großes Programm brauchte das Kaltenkirchener Weinfest nicht, um sein Publikum zu unterhalten. 21 Buden und Stände sowie 66 unterschiedliche Weine genügten im Wesentlichen, um ausgelassene Stimmung zu verbreiten. Eine Überraschung gab es dann aber doch.

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Feierten am späten Sonnabend gemeinsam: (von links) Ursula und Heinz Ellerbrock aus Oering, Werner Walter aus Kaltenkirchen, Jürgen Wisnewski aus Winsen, Gerhard Sagemüller aus Kaltenkirchen und Paul Mondhe aus Kaltenkirchen.

Quelle: Isabelle Pantel

Kaltenkirchen. Erstmals wurde bei der Veranstaltung keine Weinkönigin proklamiert. Stattdessen trat ein junger Mann die Nachfolge von Sandra Köster an, die den Titel zuletzt getragen hatte.

 Kaltenkirchens erster Weinkönig heißt Pascal Rehder. Der 19-Jährige hat die Gemeinschaftsschule am Marschweg besucht und absolviert zurzeit im Elektrohandel Ahrens eine Ausbildung zum Kaufmann im Einzelhandel. Inhaber der Firma ist sein Vater Jörg Rehder, der zum Vorstand des Kaltenkirchener Rings für Handel, Handwerk und Industrie gehört. Und dieser wiederum organisiert traditionell das Weinfest in der Holstenstraße.

 „Nachdem die Veranstaltung im vergangenen Jahr ausgefallen war, wollten wir sie nun auf ganz neue Beine stellen und haben daher nach neuen Ideen gesucht“, sagte André Ahrens, ebenfalls aus dem Ring-Vorstand. So sei vorgeschlagen worden, einmal einen König zu proklamieren. Der Name Pascal Rehder sei bei der Ideen-Runde schnell gefallen. „Er ist smart und charmant und steht außerdem für die nächste Unternehmer-Generation im Ring.“

 Die Aufgabe des neuen Königs besteht darin, den Kaltenkirchener Ring ein Jahr lang zu repräsentieren. Das ging auf dem Weinfest gleich damit los, dass Pascal Rehder, mit Schärpe und Zepter ausgestattet, alle Stände besuchte. Außerdem schenkte er am Stand des Kaltenkirchener Rings auch selbst Wein aus. Beim Ringball und auf dem Weihnachtsmarkt, weiteren Veranstaltungen der Kaltenkirchener Unternehmergemeinschaft, wird er ebenfalls dabei sein. Die Amtszeit von Sandra Köster hatte unerwarteterweise zwei Jahre gedauert, weil das Weinfest im vergangenen Jahr ausgefallen war. Der Ring-Vorstand geht aber davon aus, dass das nicht wieder passieren wird.

 Das Weinfest lebt von der Geselligkeit. Damit sie gepflegt werden konnte, hatten die Veranstalter an die 400 Sitzmöglichkeiten aufgestellt. Hinzu kamen zahlreiche Stehtische. Ausgeschenkt wurde der Wein in nur kleinen Gläsern. „Dafür haben wir uns ganz bewusst entschieden, damit die Leute verschiedene Sorten probieren können“, erklärte André Ahrens. Die Weine stammten nicht nur aus Deutschland, sondern auch aus Frankreich, Italien, Griechenland und Südafrika.

 Das Musikprogramm wurde im Rondell des Grünen Marktes von zwei DJs gestaltet. Sie legten einen bunten Musik-Mix auf. Am anderen Ende der Budenmeile sorgte ein Quartett für gepflegte Unterhaltung. Die „Michael Weiss Jazzband“ zog mit Trompete, Banjo, Bass und Saxofon von Stand zu Stand.

 Insgesamt lockte das Fest an die 8000 Besucher in die Kaltenkirchener Innenstadt. Die meisten von ihnen kamen am Freitagabend zur offiziellen Eröffnung durch Bürgermeister Hanno Krause und Bürgervorsteher Rüdiger Gohde. Zeitweise war das Gedränge an den Buden derart groß, dass es kaum ein Durchkommen gab. Am Sonnabend war es dann deutlich ruhiger, denn der zweite Abend litt zeitweise unter heftigen Regenschauern. Meteorologen hatten sogar vor Unwettern gewarnt. Daher waren wohl viele Bürger zuhause geblieben, obwohl es schließlich nicht so schlimm kam wie befürchtet.

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