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Friedliches Fest der Nationen

Kaltenkirchen Friedliches Fest der Nationen

Das Fest der Nationen in Kaltenkirchen hat sich bewährt als ein Gedankenanstoß zur Begegnung, auch über Herkunftsunterschiede hinweg. Einige Hundert Menschen kamen an diesem Tag auf dem Außengelände der Volkshochschule am Kretelmoor zusammen. Durch eigene Stände waren 15 Länder vertreten.

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Quelle: Heinrich Pantel

Kaltenkirchen. Dass auf der geschrumpften Fläche alle etwas zusammenrücken mussten, hat den Gedankenaustausch bei der elften Auflage der Feier keinesfalls gebremst. Vom Organisationsteam stellten Carolin Fügener, Migrationsbeauftragte der Diakonie Altholstein, und Pastorin Martina Dittkrist zufrieden fest: „Das ist ein toller Tag friedlicher Pluralität.“

Den Auftakt des Bühnenprogramms übernahm die Hortgruppe der Arbeiterwohlfahrt (AWO) vom Lakweg. Ruth Josties verriet: „Neun Nationen sind bei uns vertreten.“ Insofern waren die Lütten für ihren Auftritt in diesem Rahmen geradezu prädestiniert. Für jedes Land begrüßten Mädchen oder Jungen in ihrer Muttersprache die Gäste. Dann legten die Kleinen mit Gesang, Tanz und artistischen Einlagen los.

Zum Mittanzen vor der Bühne animierte die Light-Family-Band. Nachdenklich stimmte ihr Song „Kinder haben Rechte“ mit seinem Refrain „Steh auf für das Recht!“ Zu denjenigen, die es dabei nicht mehr auf ihren Plätzen hielt und dem Aufruf der Musiker folgten, gehörten die Georgierin Khatuna Sharashenidze Schliemann und ihre Freundin Zarina Mehdiyeva aus Aserbaidschan. Ansonsten bedienten die sehr rhythmischen Lieder der aus Kamerun stammenden Familie verschiedene musikalische Stilrichtungen.

Wie einfach es ist, Kontakte zu knüpfen und zu entwickeln, erzählten Andreas und Avegail Bull. Auf seine offensichtlich internationale Familie angesprochen, sagte der Kaltenkirchener: „Ich lernte meine philippinische Frau über das Internet kennen, flog drei Mal hin und später heirateten wir.“ Ihre beiden Kinder vervollständigen mittlerweile das Glück.

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