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Drei Fernsehstars sind am Kalkberg dabei

Karl-May-Spiele 2016 Drei Fernsehstars sind am Kalkberg dabei

Mit Till Demtrøder, Susan Sideropoulos und Oliver Stritzel als Gaststars gehen die Karl-May-Spiele in ihre 65. Saison. In der neuen Inszenierung „Der Schatz im Silbersee“, die am Sonnabend, 25. Juni, im Freilichttheater ihre Premiere feiert, wird zum vierten Mal in Folge Jan Sosniok als Apachenhäuptling Winnetou mit von der Partie sein.

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Die drei Fernsehstars übernehmen Hauptrollen bei den 65. Karl-May-Spielen in Bad Segeberg.

Quelle: Angelika Warmuth

Bad Segeberg. Er steht auch zukünftig auf der Seite der Guten: Aus dem Hamburger Großstadtrevier, wo er viele Jahre lang den Polizisten Henning Schulz verkörperte, wechselt der Schauspieler Till Demtrøder im Sommer in den Wilden Westen von Bad Segeberg.

Der 48-Jährige übernimmt bei den Karl-May-Spielen die Rolle des legendären Westmannes Old Shatterhand. Mit ihm stehen noch zwei weitere bekannte Fernsehmimen vor ihrem ersten großen Freiluft-Abenteuer am Kalkberg: Susan Sideropoulos und Oliver Stritzel.

Mit diesen drei Gaststars will die Kalkberg GmbH Ende Juni in ihre mittlerweile 65. Saison im Freilichttheater gehen. In der neuen Inszenierung kämpft Demtrøder an der Seite des edlen Apachenhäuptlings Winnetou, zum vierten Mal in Folge gespielt von Jan Sosniok, gegen eine skrupellose Gangsterbande, die einen sagenumwobenen Schatz heben will: den Schatz im Silbersee.

Zum ersten Mal werden die drei Segeberg-Debütanten in ihren späteren Kostümen schon am kommenden Freitag am Kalkberg zu sehen sein. Um 12 Uhr – High Noon, wie es sich vor dieser Kulisse gehört – werden Demtrøder, Sideropoulos und Stritzel im Indian Village von Karl-May-Geschäftsführerin Ute Thienel zunächst einmal nur den Vertretern der Medien präsentiert.

Für das neu formierte Ensemble liegt die Messlatte in der kommenden Saison erneut extrem hoch: Im vorigen Jahr hatten die Karl-May-Spiele mit dem Stück „Im Tal des Todes“ schon zum dritten Mal in Folge einen Besucherrekord aufgestellt. Rund 347000 Zuschauer wollten die Inszenierung von Regisseur Norbert Schultze junior sehen, der auch 2016 wieder die Leitung haben wird. Das waren über 17000 Besucher mehr im Vergleich zum Vorjahr.

Susan Sideropoulos übernimmt im neuen Stück, wieder aus der Feder des langjährigen Autors Michael Stamp, die Rolle der jungen Ingenieurin Ellen Patterson. Gemeinsam mit ihrem Vater errichtet sie in den Jagdgründen der Utahs ein Silberbergwerk. Für Konflikte sorgt unter anderem ihre Liebe zum „Kleinen Bären“, dem letzten Krieger vom Stamme der Tonkawa.

Einem breiteren, vor allem jüngeren Publikum bekannt wurde die Schauspielerin in der RTL-Vorabend-Soap „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“, wo sie von 2001 bis 2011 die „Verena Koch“ war. Darüber hinaus wirkte sie in verschiedenen TV-Serien wie „Mila“, „Danni Lowinski“, „Alarm für Cobra 11“, „Doctor’s Diary“ oder „Küstenwache“ mit. 2007 gewann Susan Sideropoulos mit ihrem Tanzpartner Christian Polanc die zweite Staffel der Showreihe „Let’s dance“, ebenfalls auf RTL.

Für die Rolle des Schurken und damit des großen Gegenspielers der beiden Blutsbrüder Winnetou und Old Shatterhand hat die Kalkberg GmbH einen Darsteller verpflichtet, der seine Filmkarriere 1981 in Wolfgang Petersens berühmter Verfilmung von „Das Boot“ begann. Oliver Stritzel reitet am Kalkberg als kaltblütiger Cornel Brinkley. Dem Deserteur ist in dem Stück wirklich jede Schandtat recht, um in den Besitz der legendären Schatzkarte zu kommen, die den Weg zum unermesslichen Reichtum in den Tiefen des Silbersees weist.

Stritzels Durchbruch auf den Fernsehschirmen der Nation erfolgte in der Krimi-Serie „Polizeiruf 110“, in der er von 1994 bis 2004 den Landpolizisten Kalle Küppers gab. Für die Folge „1A Landeier“ erhielt der Schauspieler 1996 den renommierten Adolf-Grimme-Preis. Er wirkte zudem in Filmen wie „Die Manns – Ein Jahrhundertroman“ von Heinrich Breloer, „Hotte im Paradies“ (Regie: Dominik Graf) und „Der Untergang“ (Regie: Oliver Hirschbiegel) mit.

Till Demtrøder gehörte zwei Jahrzehnte lang und in fast 300 Folgen zur Stammbesetzung der ARD-Kultserie „Großstadtrevier“, 2005 mit der Goldenen Kamera ausgezeichnet. Von 2001 bis 2008 spielte der heute 48-Jährige den Landwirt Uwe Marten in der ZDF-Reihe „Hallo Robbie“, und von 2011 bis 2014 übernahm er die Rolle des Försters Thomas Wolf in der ARD-Serie „Verbotene Liebe“. Viele dürften ihn auch durch seinen Part im „Landarzt“ kennen. Für die Serie, die im schleswig-holsteinischen Kappeln gedreht wurde, stand er etwa 20 Jahre vor der Kamera.

In den vergangenen Jahren gehörte Till Demtrøder zu den regelmäßigen Premieren-Stammgästen im Freilichttheater am Kalkberg. Mit seinem Cowboyhut auf dem Kopf wirkte er oft schon wie ein Teil des Karl-May-Ensembles – nun ist er wirklich einer.

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