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Ensemble zu Besuch im Rathaus

Karl May Spiele Ensemble zu Besuch im Rathaus

Für Bürgermeister Dieter Schönfeld ist es ein liebgewonnenes Ritual, für Regisseur Norbert Schultze jr. ein bisschen „wie Weihnachten“ und für die Karl-May-Spiele das Zeichen, dass es wieder losgeht am Kalkberg. Wie üblich begrüßte Schönfeld das Wildwest-Ensemble im Rathaus.

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Sie posierten im Rathaus wie auf dem Plakat: Till Demtrøder (von links), Jan Sosniok, Oliver Stritzel und Susan Sideropoulos.

Quelle: Gisela Krohn

Bad Segeberg. Der Bürgermeister freute sich über bekannte Gesichter wie Jan Sosniok, der bei „Der Schatz im Silbersee“ zum vierten Mal als Winnetou kämpfen wird – an seiner Seite „Greenhorn“ Till Demtrøder als Old Shatterhand. „Kaum sind die Schauspieler in Bad Segeberg angekommen, steigt meine Laune“, berichtete der Bürgermeister. Das Treffen zu Beginn der Probenzeit sei ein Anlass, Erinnerungen zu pflegen und Ausblick zu halten.

 Die Neuen im Team wie Oliver Stritzel („Cornel Brinkley“), Susan Sideropoulos („Ellen Patterson“) und Peter Nottmeier („Lord Castlepool“) stimmte Schönfeld schon mal auf die besonderen Verhältnisse an ihrem neuen Arbeitsplatz ein: „Wenn Sie in der staubigen Kalkberg-Arena knöcheltief im Sand laufen, werden Sie schnell merken, wie anstrengend das ist.“

 Die „alten Bekannten“ wie Joshy Peters, Nicolas König, Dirc Simpson, Harald Wieczorek, Philip Schwarz und Frank Roder kennen sich damit ja aus – der Rathaus-Chef ist sich aber sicher, dass auch „die Neuen vom Bazillus der Karl-May-Spiele erfasst werden“. Einen tatsächlichen „Schatz im Silbersee“ habe die finanziell klamme Stadt leider nicht zu bieten, doch seien die seit über 60 Jahren stattfindenden Spiele am Kalkberg „der wahre Schatz für die Stadt.“

 Nach Schönfelds freundlicher Begrüßung stellte Regisseur Schultze die einzelnen Akteure und ihre Rollen kurz vor – wobei einige im Team ins Staunen gerieten, was Karl May sich einst alles für seine literarischen Helden ausgedacht hat. So spricht Old Shatterhand ziemlich viele Sprachen, darunter auch Chinesisch, was Till Demtrøder spontan zu einem kurzen Kommentar in Fantasie-Chinesisch animierte.

 Am Montag war das Ensemble zur Leseprobe zusammengekommen. Zunächst bespricht man die ersten Szenen noch im Gebäude der Kalkberg GmbH anhand eines Modells des Freilichttheaters im Maßstab 1:50 – weil nämlich auf der Bühne noch die letzten Abbauarbeiten der Großkonzerte laufen. Ab heute wird vor Ort in der Arena geprobt.

 Nach dem obligatorischen Gruppenfoto trugen sich die Mitwirkenden ins „Goldene Buch der Stadt“ ein und zogen dann wieder hoch an den Kalkberg. Schließlich findet die Premiere schon am 25. Juni statt. Dann wird „Der Schatz im Silbersee“ bis zum 4. September 72 mal gespielt. Insgesamt sind weit über einhundert Menschen auf und hinter der Bühne an der Produktion beteiligt.

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