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Winnetou und Old Firehand beenden Saison

Karl-May-Spiele Winnetou und Old Firehand beenden Saison

Am Sonntag ist es soweit: Ein letztes Mal Winnetou und Old Firehand am Kalkberg – in dieser Spielzeit. Den ganzen Sommer über sahen Zuschauer die Inszenierung „Im Tal des Todes“, ein Festival der Besuchermassen und Zahlen. Und: Das nächste Abenteuer steht bereits fest.

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Geben sich zum Ende der Karl-May-Spiele abschließend die Hand: Old Firehand (Ralf Bauer) und Winnetou (Jan Sosniok).

Quelle: dpa/Christian Charisius

Bad Segeberg. Nach zehn Wochen als Winnetou und Old Firehand steht am Sonntag für Jan Sosniok (47) und Ralf Bauer (48) der letzte Auftritt bei den Karl-May-Spielen in diesem Jahr auf dem Programm. Mehr als 300000 Zuschauer sind seit der Premiere Ende Juni in die Vorstellungen von „Im Tal des Todes“ geströmt – die letzte Aufführung ist für Sonntagnachmittag geplant.

Das Karl-May-Abenteuer für die nächste Saison steht bereits fest: Der Klassiker „Der Schatz im Silbersee“ soll nach Angaben der Veranstalter vom 25. Juni bis zum 4. September 2016 aufgeführt werden. Dann begehen die Freilichtspiele am Kalkberg ihre 65. Spielzeit. Zuletzt war „Der Schatz im Silbersee“ im Sommer 2009 in Bad Segeberg zu sehen, damals noch mit Erol Sander als Winnetou.

Konkrete Zahlen erst nach der finalen Veranstaltung

Konkrete Besucherzahlen für die abgelaufene Spielzeit wollen die Theatermacher nach Ende der letzten Vorstellung mitteilen. Am vergangenen Wochenende hatten sie ihren 300000. Gast bereits in der 64. Vorstellung begrüßt. „In der Rekord-Saison 2014 sowie auch 2013 war es jeweils die 69. Aufführung gewesen“, hieß es. 329393 Besucher waren im vergangenen Jahr zu „Unter Geiern – Der Geist des Llano Estacado“ gekommen.

Seit Ende Juni wird „Im Tal des Todes“ gespielt. Das Stück um ein geheimes Quecksilberwerk wurde erst zum dritten Mal in der Geschichte der Spiele gezeigt. Als Apachenhäuptling Winnetou war Jan Sosniok dabei, als Wirtin Miranda Barbara Wussow und als Old Firehand Ralf Bauer.

Viel Technik und viel Bühnenpräsenz

500000 Euro hatten die Macher diesmal in die Technik, die Anlagen des Freilichttheaters und das neue Bühnenbild der 4,4-Millionen-Euro-Produktion investiert. Regie führte zum 15. Mal Norbert Schultze jr., der 80 Mitwirkende, 25 Pferde, einen Weißkopfseeadler, einen Virginia-Uhu und drei Hühner dirigierte.

Große Trauer herrschte kurz vor dem Start in die diesjährige Spielzeit, als der einstige „Winnetou“-Darsteller Pierre Brice starb. „Er hat als Hauptdarsteller und Autor von 1988 bis 1991 die Grundlage für unsere heutigen Erfolge gelegt“, sagte Geschäftsführerin Ute Thienel damals. „Wir verlieren einen Freund.“

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