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USA-Reise für 200000. Besucher

Karl-May-Spiele Bad Segeberg USA-Reise für 200000. Besucher

Die Gewinnzone für die Kalkberg GmbH ist erreicht: Mit Yannick Josuttis konnte der dafür notwendige 200000. Besucher der Karl-May-Spiele 2015 in Bad Segeberg begrüßt werden. Er gewinnt eine Reise ins echte „Tal des Todes“.

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Yannick Josuttis, hier mit Freundin Hannah Fischer, ist der 200000. Karl-May-Besucher in diesem Jahr.

Quelle: Stephan Worlitz

Bad Segeberg. Auch „Schurken“ können nett sein – zumindest im Bad Segeberger Freilichttheater: Nicht etwa der edle Apachenhäuptling Winnetou hatte die Ehre, den 200000. Besucher des Karl-May-Stücks „Im Tal des Todes“ mit einer Las-Vegas-Reise zu beglücken, sondern Bösewicht „Roulin“ alias Joshy Peters. Er übergab vor 6500 Zuschauen den attraktiven Preis: einen Flug in die USA.

 Zuvor hatte Kalkberg-GmbH-Geschäftsführerin Ute Thienel den Gewinner ausgerufen. Er saß in Block A des Freilichttheaters am Kalkberg in Reihe 4 auf Platz 72 und stellte sich als Yannick Josuttis aus Kellinghusen vor. Die lederne Urkunde mit der genauen Beschreibung des Jubiläumspräsents brachte dann Joshy Peters hoch zur Ross in die Arena.

 Unter Beifall der Zuschauer erfuhr Yannick Josuttis nun, dass er bald das echte „Tal des Todes“ kennenlernen darf, denn auf den 20-Jährigen wartet eine siebentägige Reise nach Las Vegas, mit Unterkunft im berühmten Mirage-Hotel, in dem einst die Magier Siegfried & Roy ihre weißen Tiger präsentieren. „Eingeschlossen sind Ausflüge zum Grand Canyon mit dem Skywalk und ins Death Valley mit Besuch eines Indianerstamms. Und das alles für zwei Personen“, zählte Ute Thienel auf. Der Skywalk ist eine über den Rand des Canyons hinausragende Plattform mit gläsernen Bodenplatten und gläsernem Geländer. Die durch den Glasboden senkrecht unterhalb sichtbaren Felsen liegen zwischen 150 und 240 Meter unter dem Skywalkboden. Auch der 1100 Meter tiefer gelegene Colorado River im Haupttal ist von dort aus zu sehen.

 Wen Josuttis mitnehmen will, weiß er auch schon: seine Freundin Hannah Fischer, die zusammen mit ihm ins Freilichttheater gekommen war. Ute Thienel nutzte die Preisübergabe, um mit Stolz anzumerken, dass die Besuchermarke von 200000 in diesem Jahr bereits in der 48. Vorstellung geknackt worden sei. „2014 war es die 51. Aufführung.“ Sie ist optimistisch, dass die Karl-May-Spiele erneut die Marke von 300000 Besuchern überspringen werden. „In den vergangenen zwei Wochen kamen zu den Abendvorstellungen oft über 7000 Besucher. Wir freuen uns sehr, dass wir auch in diesem Jahr mit unserer aktuellen Inszenierung ‚Im Tal des Todes’ das Publikum begeistern können.“

 Ob es am Ende zu einem erneuten Rekord reicht wie 2013 und 2014, muss sich an den letzten drei Spielwochenenden zeigen. Die Bestmarke aus dem Vorjahr, als „Unter Geiern – Der Geist des Llano Estacado“ mit Gaststar Christian Kohlund gezeigt wurde, liegt bei gut 329000 Zuschauern.

 Das Wichtigste für die Kalkberg GmbH ist aber ohnehin, dass mit der 200000. verkauften Eintrittskarte für „Im Tal des Todes“ die Kosten der 4,4 Millionen Euro teuren Inszenierung eingespielt sind. Ab jetzt wird ein Gewinn erwirtschaftet, den die Stadt Bad Segeberg unter anderem zur Finanzierung zweier defizitärer Einrichtungen nutzt: des Hallenbades und des Stadtbusses.

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Ein Artikel von
Stephan Worlitz

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