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Kein Termin zum Weiterbau

A 21 bei Schackendorf Kein Termin zum Weiterbau

Mit dem Verschwenken der Fahrbahnen und dem Herunterbremsen auf 60 Stundenkilometer müssen Autofahrer auf der Autobahn21 noch auf unbestimmte Zeit leben. Das ergab eine so genannte „Kleine Anfrage“ des Landtagsabgeordneten Volker Dornquast an die Landesregierung.

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Tempolimit und verschwenkte Fahrbahnen: Beides sorgt auf der A21 für Verdruss bei Autofahrern.

Schackendorf. Der Christdemokrat, der früher Henstedt-Ulzburgs Bürgermeister war, wollte vom Land wissen, was der Grund für die Fahrbahn-Einengung und Geschwindigkeitsbeschränkung ist.

 Die Antwort ist ausführlich – aber weder für Dornquast noch für die Autofahrer sonderlich befriedigend. „Dieser Bereich steht im Zusammenhang mit dem Neubau der Bundesautobahn 20 bei Bad Segeberg“, heißt es in dem Kieler Schreiben. „Im Rahmen des Neubaus soll die heutige Zufahrt zur A21 bei Schackendorf zu einer vollständigen Anschlussstelle ausgebaut werden. Dabei wird die Achse der A21 verschoben. Die Fahrbahn-Einengung und Geschwindigkeitsbeschränkung ist der Tatsache geschuldet, dass die Fahrbahn von der bestehenden Achse auf die im Bauwerksbereich bereits realisierte neue Achse in nur einem kurzen Bereich verschwenkt werden muss.“

 Das Problem: Wann die A20 bei Bad Segeberg weitergebaut wird, steht nach wie vor in den Sternen. „Warum gibt es seit vielen Monaten keinerlei erkennbare Baumaßnahmen an dieser Stelle?“, will Dornquast weiter wissen. Hier wird vom Land angeführt, dass der Bau „erst nach Vorliegen eines vollziehbaren Planfeststellungsbeschlusses“ wieder aufgenommen werden könne. Darüber hinaus sei der Baubeginn von den Regelungen zum Arten-, Gebiets- und Naturschutz abhängig.

 Mit anderen Worten: Man hat nicht die geringste Ahnung, wann es weitergeht. Zumindest ist die kurze Verschwenkung mitten im 120-Stundenkilometer-Bereich eine lukrative Einnahmequelle. Geschwindigkeitsmessungen der Polizei an dieser Stelle decken oft erhebliche Verstöße auf und führen damit zu hohen Bußgeldern.

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