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Das Kino in Bad Segeberg baut an

Cineplanet5 Das Kino in Bad Segeberg baut an

Ute und Frank Häfner wollen ihr CinePlanet5 in den kommenden Monaten deutlich vergrößern. Neben einem großzügigen Foyer soll es auch einen siebten Kinosaal geben. Die Planungen sind bereits weit fortgeschritten. Sobald die letzten Formalien erledigt sind, kann es losgehen.

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Quelle: Michael Stamp

Bad Segeberg.  Ein erstes Indiz, dass sich auf dem Kinogelände wieder etwas tut, lieferte ein Bagger. Er trug das Dach der ehemaligen Schlachterei Brors ab, die direkt neben dem Kino liegt. Der Abriss schafft Raum für 23 Parkplätze, die den Kino-Besuchern künftig zur Verfügung stehen sollen. Auch das ehemalige Hauptgebäude der Schlachterei vorn an der Oldesloer Straße wird entfernt.

 Den Weg dazu hat laut Ehepaar Häfner Bürgermeister Dieter Schönfeld geebnet. Zunächst war der Wunsch der Kinobetreiber, die Ex-Schlachterei abzureißen, nämlich mit Hinweis auf die „Erhaltungssatzung“ der Stadt Bad Segeberg abgelehnt worden. Im Rathaus wurde den verblüfften Investoren gesagt, dass jedes Gebäude zunächst einmal erhalten werden solle – es sei denn, es sprechen wichtige Gründe dagegen. Ute Häfner war ratlos. „Was sollten wir denn mit der Schlachterei anfangen?“ Das Gebäude sei auch alles andere als in Ordnung gewesen.

 Nach einem Termin bei Schönfeld ging es dann aber ganz schnell, und die Häfners konnten den Abbruch in die Wege leiten. Im Dezember 2013 hatten sie das Areal gekauft. Damals zunächst nur, um sich den Rücken in der Nachbarschaft freizuhalten. „Wer weiß, wer da hinzieht?“, hatte sich Ute Häfner damals nach der Schließung der Schlachterei gesagt. Zum einen könnte es neue Nachbarn geben, die dem Kino das Leben schwermachen; zum anderen ergab sich durch die zusätzlichen Flächen die Möglichkeit zur Erweiterung. Ute Häfner war sich sicher: „Die Chance kriegen wir nur einmal.“

 Die Idee, das Kino erneut zu vergrößern, entstand laut Frank Häfner aus einem Dilemma. „Der Eingangsbereich ist nicht mit gewachsen, als das Kino erweitert wurde.“ So erhöhte sich zwar die Zahl der Säle von zwei auf mittlerweile sechs, aber durch den verstärkten Besucherandrang staute es sich mitunter an der Kasse und im Foyer.

 Dieses Problem möchten die Häfners nun beheben. Vor den alten Haupteingang wird ein Anbau gesetzt, der neben einem neuen Tresen und Sitzgelegenheiten auch einen siebten Kinosaal beinhaltet. Damit fallen jedoch ein paar der bisherigen Parkplätze weg; sie werden auf dem Brors-Gelände ersetzt. Die Mauer zwischen beiden Grundstücken wird entfernt.

 Saal 7 wird – wie bereits alle bestehenden Kinosäle im CinePlanet5 – mit modernster Technik ausgestattet. Neben digitaler Projektion, bei der es kein Flackern mehr gibt, wird mit Dolby 7.1 wiederum das aktuellste Tonverfahren installiert. „Wir müssen uns technisch vor keinem Multiplex-Kino in den Großstädten verstecken“, betont Frank Häfner. Im Gegensatz zu den großen Häusern wolle man aber weiterhin das kuschelige Gefühl eines Kleinstadtkinos bieten – allerdings mit großer Auswahl bei den Filmen. Die Vielzahl an Sälen sorgt dafür, dass sowohl aktuelle Blockbuster als auch Filmkunst, die ein eher kleines Publikum anspricht, gezeigt werden können.

 Das Bauprojekt soll, wenn alles gut läuft, im Frühjahr 2016 abgeschlossen sein. Der Kinobetrieb läuft während der Bauphase weiter. Lediglich zwischendurch kann es sein, dass wegen Bodenarbeiten an zwei oder drei Tagen pausiert werden muss.

 Wie das erweiterte Kino im Detail aussehen wird, wollen Ute und Frank Häfner in den kommenden Wochen verraten, sobald die Bauanträge endgültig genehmigt sind.

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