22 ° / 15 ° wolkig

Navigation:
Karneval wie immer ausverkauft

Kisdorf Karneval wie immer ausverkauft

Wer beim Karneval in Kisdorf (KiK) mitfeiern möchte, muss sich rechtzeitig um seine Eintrittskarte kümmern, denn die Traditionsveranstaltung – dieses Jahr fand sie zum 30. Mal statt – ist jedes Jahr ausverkauft. Diesmal gingen die Tickets in weniger als einer Woche weg.

Voriger Artikel
Prominenz im Dschungelfieber
Nächster Artikel
Latuff diesmal auf der Straße

Squaw Julia Schark aus Henstedt-Ulzburg im Indianerkostüm und Sabine Sass (rechts daneben, Henstedt-Ulzburg) tanzten ausgiebig zur Musik von „Boerney & die Tri Tops“ in der Mehrzweckhalle.

Quelle: Isabelle Pantel

Kisdorf. Die Party in der Kisdorfer Mehrzweckhalle lockte 900 Besucher an. Viele Gäste kommen aus alter Gewohnheit immer wieder, beispielsweise Claudia Rudolph aus Kisdorf. „Das dürfte mein elfter oder zwölfter Kik sein“, sagte sie. Dieses Mal hatte sie sich als Wollknäuel verkleidet – eine Idee, die ihr beim Häkeln in den Kopf gekommen war. „Mein Kostüm habe ich selbstverständlich selbst gemacht“, erzählte sie.

 Organisiert wurde der Fasching wie immer von der Kisdorfer Landjugend und von der Freiwilligen Feuerwehr. Beide sind weit vernetzt, was wohl zum großen Besucherzuspruch beiträgt.

 In Kisdorf gehört es zum guten Ton, zur Karnevalsparty verkleidet zu erscheinen. Abgesehen von ganz wenigen Ausnahmen waren die Gäste kostümiert. Auf Bequemlichkeit wurde dabei wenig Wert gelegt; entscheidend war für viele eine ausgefallene Optik. Max Litt aus Henstedt-Ulzburg hielt den Abend in einem rosafarbenen Elefantenkostüm durch, unter dem sich die Hitze mit der Zeit erheblich staute. Seine Sicht war aufgrund des plüschigen Elefantenkopfes auf ein Minimum eingeschränkt, doch davon ließ er sich nicht kleinkriegen. „Beim Karneval muss man mit Herzblut dabei sein. Bis 2 Uhr halte ich mindestens durch – in voller Montur!“, kündigte er an.

 Ähnlich ehrgeizig war Jan Knickrehm aus Quickborn, der sich ein Minion-Kostüm gebastelt hatte. Viel sehen und hören konnte er darin nicht – dafür war er für alle anderen nicht zu übersehen. Der Preis für Knickrehms Verzicht auf Komfort: Er gewann die Einzelwertung für das beste Kostüm. Platz 2 belegte Juliane Jahnke (Waldfee), Platz 3 ging an Ulrike Höhne (Kaugummiautomat). Die Gruppenwertung gewann das Team Tannenbäume vor den Vogelscheuchen und den Super-Marios.

 Musikalisch unterhalten wurden die Karnevalisten dieses Mal von der Band „Boerney & die Tri Tops“, die zu jeder Zeit eine volle Tanzfläche garantierte. Gefeiert wurde bis weit in die Nacht hinein. Aus Polizeisicht blieb alles entspannt. Es gab keine Einsätze.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Aktuelle Nachrichten aus der Segeberger Zeitung
Mehr aus Nachrichten aus Segeberg 2/3