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Kreisverkehr weiter nicht in Sicht

Kisdorf Kreisverkehr weiter nicht in Sicht

Die Diskussionen um den Bau eines Kreisverkehrs in Kisdorf am Hauptknotenpunkt des Durchgangsverkehrs, an der sogenannten Wesselkreuzung, beschäftigen seit 20 Jahren Gemeinde-, Kreis- und Landespolitik. Derzeit knirscht es mal wieder im Getriebe.

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Jeden Tag in den Hauptverkehrszeiten bilden sich an den Ampeln der Wesselkreuzung häufig lange Schlangen.

Quelle: Alexander Christ

Kisdorf. Immer wieder wurden Pläne entworfen und aus unterschiedlichen Gründen wieder verworfen. Im vergangenen Jahr schien sich endlich ein Durchbruch abzuzeichnen. Das Land, Baulastträger der sich dort mit der K23 und K97 kreuzenden L233, erstellte einen Vertragsentwurf. Doch: „Das ist ein Knebelvertrag, den wir so nicht akzeptieren können“, erklärte Kisdorfs Bürgermeister Reimer Wisch. Die Vereinbarung sieht vor, dass das Land 43 Prozent der Gesamtkosten in Höhe von etwa 460000 Euro, der Kreis 45 Prozent und die Gemeinde 12 Prozent übernehmen soll. Wisch moniert vor allem, dass die Gemeinde beziehungsweise der Wege-Zweckverband die Kosten für den Neubau von Abwasserrohren übernehmen soll.

 Auch der Ausschuss für Wirtschaft, Regionalentwicklung und Infrastruktur des Kreises lehnt den Vertragsentwurf ab. Im Sitzungsprotokoll vom Januar heißt es: „Daher ist weiterhin nicht absehbar, wann ein Umbau der Wesselkreuzung erfolgen kann.“

 Christian Hoffmann, Mitarbeiter des Landesbetriebs für Straßenbau in Lübeck, weist Bürgermeister Wischs Vorwürfe zurück: „Dass wir keinen neuen Vertragsentwurf vorgelegt haben, kann ich so nicht bestätigen. Wir warten nun auf die Rückmeldung der Gemeinde.“

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