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Kisdorfer Weg: Bau geht weiter

Kaltenkirchen Kisdorfer Weg: Bau geht weiter

Viele Kaltenkirchener haben sich gewundert, dass erst in dieser Woche mit dem zweiten Bauabschnitt des Ausbaues des Kisdorfer Weges begonnen wurde. Ursprünglich sollten schon Anfang Mai die Bagger anrollen. Doch ein Rechtsstreit hatte für einen Baustopp gesorgt. Er ist nun beendet.

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Der Kisdorfer Weg in Kaltenkirchen bleibt zwischen der Einmündung Werner-von-Siemens-Straße (Foto) und dem Kreisel an der Feldstraße voraussichtlich bis Mitte nächsten Jahres für den Durchgangsverkehr gesperrt.

Quelle: Klaus-Ulrich Tödter

Kaltenkirchen. „Wir haben vor Gericht gesiegt und können nun endlich anfangen“, sagte Bürgermeister Hanno Krause erleichtert. Er hatte noch versucht, einen Prozess zu verhindern, „doch das gelang mir leider nicht“.

 Der Auftrag für diesen Teil der Straßensanierung ging nach der Ausschreibung an ein Unternehmen in Bornhöved und nicht an die Firma, die den ersten Bauabschnitt erledigt hatte. Sie legte daraufhin Einspruch bei der Vergabekammer in Kiel ein und bemängelte Verfahrensfehler. Nachdem der Einspruch zurückgewiesen worden war, reichte das Unternehmen Klage gegen die Stadt Kaltenkirchen beim Oberlandesgericht Schleswig ein. Das hatte zur Folge, dass nicht weitergebaut werden konnte. Die Richter wiesen die Klage schließlich als unbegründet ab.

 Krause verstand von Anfang an die Einwände nicht. „Die Firma, die die Klage eingereicht hat, wäre auch nicht zum Zuge gekommen, wenn sie vor Gericht Erfolg gehabt hätte. Sie stand nur an Platz 3 bei der Vergabe und wäre nicht nachgerückt.“ Das habe er auch in einem Gespräch mit dem Unternehmenschef deutlich angesprochen und betont, dass die Ausschreibung von einem Ingenieurbüro geprüft worden sei – „zu einem Umdenken hat das leider nicht geführt“. Die Verzögerung könnte zur Folge haben, dass die Bauarbeiten deutlich länger dauern, falls es einen harten Winter gibt.

 Der Kisdorfer Weg ist über 50 Jahre alt. Der Unterbau hält dem erheblichen Verkehr, unter anderem zum Ohland Park, zum Famila-Markt und zu zahlreichen Gewerbebetrieben, nicht mehr stand. Die Regenwasserleitungen sind inzwischen zu klein, so dass es immer wieder zu Überflutungen kommt. Ferner sind die Abwasserleitungen marode und müssen ebenso wie die Fahrbahn sowie die Geh- und Radwege erneuert werden.

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