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Mehrheit stimmt für Eigenbetrieb

Kita-Bürgerentscheid Mehrheit stimmt für Eigenbetrieb

Riesenjubel und knallende Sektkorken bei den Initiatoren des Bürgerentscheids: Mit Mit einer deutlichen Mehrheit von 65,7 Prozent haben die Einwohner für einen Eigenbetrieb als zukünftige Betriebsform der zehn Kindergärten der Gemeinde entschieden.

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Der Eigenbetrieb kommt. Das haben die Henstedt-Ulzburger mit einer Mehrheit von 65,7 Prozent in einem Bürgerentscheid beschlossen.

Quelle: Daniel Naupold/dpa

Henstedt-Ulzburg. Eine Elterninitiative hatte – offen unterstützt von der Verwaltung und einem kleinen Teil der Politik – den Bürgerentscheid angestrengt, um eine mehrheitliche Entscheidung der Kommunalpolitiker für eine Anstalt des öffentlichen Rechts (AöR) zu kippen. In der Debatte um die neue Struktur der gemeindlichen Kinderbetreuung war es zum Teil zu heftigen öffentlichen Auseinandersetzungen zwischen Politik, Verwaltung und Bürgerinitiative gekommen. 

Freude bei den Initiatoren

„Wir sind absolut glücklich und das Ergebnis spricht in der Höhe für sich“, sagt Patrizia Giuffrida von der Bürgerinitiative Pro Eigenbetrieb. Der parteilose Bürgermeister Stefan Bauer sieht seine Verwaltung nach den Angriffen als „rehabilitiert“ an. Nach der deutlichen Abstimmung für den Eigenbetrieb wolle er die Auseinandersetzungen mit der Politik abhaken. „Das ist ein Kapitel der Vergangenheit“, sagte der Verwaltungschef. Von den 22979 stimmberechtigten Henstedt-Ulzburgern gaben 11072 ihr Votum ab, das Quorum von 3677 Stimmen wurde erreicht.

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