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Für zwei Jahre in Container

Kita Fahrenkrug Für zwei Jahre in Container

Damit die Krippengruppe der Kita „Unterm Reetdach“ pünktlich am 10. August in neuen Räumen ins Kindergartenjahr 2015/16 starten kann, müssen die acht Container rechtzeitig aufgestellt werden.

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In der Fahrenkruger Gemeindevertretung wird ab sofort mit Tablet-Computern gearbeitet. Protokollführer Sören Grella (von links) zeigte Bürgermeister Rolf-Peter Mohr und Gemeindevertreter Arne Borck, wie es geht.

Fahrenkrug. Nach einer zeitlichen Verzögerung soll der dreitägige Aufbau nun am Mittwoch, 15. Juli, beginnen. Das kündigte Gemeindevertreter Marcel Crochard (Wählergemeinschaft Fahrenkrug) während der jüngsten Sitzung der Gemeindevertretung an.

 Die Container werden auf den Parkplätzen des Dorfgemeinschaftshauses unweit der Kindertagesstätte aufgestellt. Im nördlichen Teil des Geländes werden noch Ausweich-Parkplätze geschaffen. Bis auf fünf Meter rücken die eingezäunten Container an das Feuerwehrhaus heran. Die Einsatzfähigkeit der Wehr soll dadurch nicht beeinträchtigt werden. Gemeindewehrführer Stefan Schröder informierte sich in der Fragestunde über den weiteren Ablauf und bedauerte, dass die Feuerwehr nur kurzfristig beteiligt worden sei.

 Die Container enthalten Gruppenraum, Schlafraum, Küche sowie Sanitäreinrichtungen für Erwachsene und Kinder. Die Miete beträgt rund 50000 Euro für die vorgesehenen zwei Jahre. Darin sind die Kosten für den Auf- und Abbau bereits enthalten. Nach Ablauf dieser Zeit soll die neue Kindertagesstätte stehen. Die Gemeindevertretung hat für das 1,9-Millionen-Euro-Vorhaben bereits die erforderlichen Weichen gestellt. Die Fördermittel aus zwei Zuschusstöpfen betragen rund 700000 Euro. Das Architektenbüro Förster aus Hamburg soll mit weiteren Aufgaben der Planung beauftragt werden, beschlossen die Gemeindevertreter.

 Die Grundstücksfrage wurde in nichtöffentlicher Sitzung erörtert. Dazu musste allerdings Gemeindevertreterin Anja Ladiges (SPD) den Raum verlassen, da sie befangen ist. Anschließend gab Bürgermeister Rolf-Peter Mohr (WGF) bekannt, dass er und seine Stellvertreter beauftragt worden seien, wegen des Grunderwerbs in Verhandlungen mit dem Eigentümer einzutreten und den Kaufvertrag abzuschließen. Nach Informationen der SZ kommt das nördlich an die Kita angrenzende Grundstück der Familie Ladiges für den Neubau in Frage. Ziel ist, dass die Kindertagesstätte in zentraler Lage des Dorfes bleibt.

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Karsten Paulsen

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