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Streit um neue Mensa

Kita Räuberhöhle Streit um neue Mensa

Aus dem derzeitigen Gemeinderaum der Alten Schule in Seth wird mit Beginn des neuen Kindergartenjahres im August eine Mensa für die Kita Räuberhöhle. Diesen Beschluss hatten die Gemeindevertreter mit Mehrheit gefasst. Dagegen regt sich nun Widerstand im Dorf.

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Seths Bürgermeisterin Maren Storjohann zeigt einen Teil des Jugendraums, der zum neuen Gemeinderaum umgebaut werden soll.

Quelle: Alexander Christ

Seth. Allen voran protestieren Vertreter zahlreicher örtlicher Vereine, die den Gemeinderaum seit über zwei Jahrzehnten für ihre Zusammenkünfte nutzen. Denn sie sollen im Rahmen dieser Pläne in ein Nebengebäude umziehen und dort künftig ihre Versammlungen im derzeitigen Jugendraum im Erdgeschoss abhalten, dafür die Jugendlichen in den ersten Stock umziehen.

Kritik von Seniorenclub und SPD-Ortsverein

Hinter dieser Planung stehen Bürgermeisterin Maren Storjohann und Kita-Chefin Antje Nöhr. Dagegen sind unter anderem Detlev Kircher, Vorsitzender des Seniorenclubs, und Simon Herda, SPD-Vorsitzender. „Von den Plänen, dass die Kita den Raum nun als Mensa beanspruchen möchte, fühlten uns regelrecht überrumpelt“, sagt Kircher.

Jetzigen Kita-Bäume zu eng

Dem widerspricht Bürgermeisterin Storjohann. Die Umbau-Pläne seien schon seit einem Jahr bekannt. Zum Beispiel habe habe sie Anfang März Vertretern von örtlichen Vereinen die geplanten Veränderungen erklärt. Dabei habe es heftiger Kritik daran gegeben, dass die seit Jahren praktizierte Regelung für eine Nutzung der Kita im Dorfgemeinschaftsraum bis 14 Uhr und danach für Vereinen und Privatpersonen nicht mehr gelten soll. Die Erzieherinnen seien aufgrund beengter Räume beim Servieren von bis zu drei Mahlzeiten täglich für 50 Krippen- und Kindergartenkinder bis an die Grenze des Erträglichen belastet. Der Dorfgemeinschaftsraum sei ebenerdig mit der Kita verbunden und ideal als Mensa für alle Kinder geeignet“, so die Bürgermeisterin.

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