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Sonnenschutz im Herbst

Kita sorgt vor Sonnenschutz im Herbst

Der Sommer ist vorbei, doch die Zeit der Sonnencreme noch lange nicht. Denn auch im Herbst und Winter braucht die zarte Haut von Kindern Schutz. Wer fleißig cremt, vermindert das Risiko, als Erwachsener an Hautkrebs zu erkranken, lernten Kindergartenkinder in Bornhöved.

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Für Erzieherin Nadine Schwarzburg gehört das eincremen mit Sonnenmilch - hier bei Leni Boock - zum täglichen Programm in der Kita Eris Arche in Bornhöved – auch im Herbst und Winter.

Quelle: Detlef Dreessen

Bornhöved. Darauf machte gestern Wienke Voß in der Kindertagesstätte Eris Arche in Bornhöved aufmerksam. Als Projektleiterin der Schleswig-Holsteinischen Krebsgesellschaft überreichte sie Einrichtungsleiterin Erika Kapeller das Zertifikat „SunPass“. Als einzige Kita im Kreis Segeberg hatte Eris Arche in diesem Jahr die Möglichkeit genutzt, alle Mitarbeiter in Sachen Sonnenschutz zu schulen und die Eltern informieren zu lassen. Offenbar kam das Projekt gut an. „Wir nehmen den Sonnenschutz sehr ernst“, sagte Erzieherin Nadine Schwarzburg. Die Kinder seien ja fast den ganzen Tag über im Außengelände zu Gange.

 Mehrmals am Tag werden daher alle Hautpartien, die der Sonne ausgesetzt sind, eingecremt. „Besonders die Ohren, weil die Haut da sehr dünn ist.“ Zudem merken vor allem Jungs mit den typischen Caps nicht, dass zwar ihr Kopf kühl bleibt, aber die Ohren nach kurzer Zeit gebraten werden. Davor bewahren in Eris Arche nun rote Sonnenmützen mit Nackenschutz, die die Sparkasse Südholstein stiftete.

 Die Aktion habe sich schon in diesem Sommer bewährt, befand Nadine Schwarzburg . „Wir hatten hier keinen einzigen Sonnenbrand.“ Der einzige mit knallrotem Rücken war ein Junge, dessen Mutter zu Hause darauf vertraut hatte, dass ein T-Shirt als Schutz reicht. Fehlanzeige. „Die UV-Strahlen wirken auch durch Stoff hindurch“, weiß Gruppenleiterin Nicole Danker. Deshalb seien auch Sonnensegel nur ein sicherer Schutz, wenn sie entsprechend zertifiziert sind. „Und sogar im Schatten kann man einen Sonnenbrand bekommen.“

 Und das nicht nur zur Sommerzeit. Besonders im Winter, wenn die Sonnenstrahlen vom Schnee reflektieren, drohen Verbrennungen der Haut. Und die sind nicht nur nervig, weil es juckt. „Sonnenbrände in der Kindheit erhöhen das Risiko, als Erwachsener an Hautkrebs zu erkranken“, erklärte Wienke Voß.

 Die Mitarbeiterinnen von Eris Arche wollen nichts riskieren, und so wird auch im Herbst an sonnigen Tagen fleißig eingecremt. Jedes Kind hat seine eigene Tube im Schrank. „Wegen Allergien und Unverträglichkeiten“, erklärt Nadine Schwarzburg. Zuviel Creme könne man sowieso nicht haben. „Man kann sie auch als Feuchtigkeitscreme benutzen.“

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