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Wühlmäuse freuen sich

Kita-Umzug in Bad Bramstedt Wühlmäuse freuen sich

Am Sonnabend feierte der Bad Bramstedter Ortsverband des Deutschen Kinderschutzbundes (DKSB) die Einweihung seiner neuen Bramstedter Zentrale - mit Kindertagesstätte und Hort.

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Die Kinder durften bei der Eröffnung das Spielzeug ausprobieren, unter anderem Knet-Sand: (von links) Natalie (7), Noel (9), Hannah (17) Kimberly (5) und Felix (6).

Quelle: Jann Roolfs

Bad Bramstedt. 36 Jahre lang waren Kita und Hort im Haus der sozialen Dienste untergebracht. Dort mussten sie dann „überstürzt ausziehen“, als das Haus abgerissen wurde, erinnert sich Ulrike Fölsch, Vorsitzende des Bad Bramstedter DKSB. Für 15 Monate kamen die Kinder und ihre Betreuer im Container unter, jetzt stehen ihnen knapp 300 Quadratmeter neue, helle, modern eingerichtete Räume zur Verfügung: „Sie mussten sich an die neuen Räumlichkeiten gewöhnen nach einem Jahr im Container“, erzählt Fölsch. Aber an schöne Zustände gewöhnen Menschen sich ja schnell.

 Eine Investorin, deren Name nicht öffentlich genannt wird und die dem DKSB den Neubau de vermietet hat, machte es möglich, dass zwischen Schlachterei und Bahnhof jetzt Kinder toben: Das Erdgeschoss des Neubaus steht fast komplett dem DKSB zur Verfügung, oben sind Büros und Wohnungen untergebracht. Der große Gruppenraum kann geteilt werden, in den Büros wird unter anderem künftig die Arbeit des DKSB an den Schulen organisiert: Der Kinderschutzbund bietet Betreuung an allen Grundschulen an und betreibt die Mensa an der Auenland-Gemeinschaftsschule.

 Von dort kommt auch das Essen für die „Wühlmäuse“; so heißen die beiden Gruppen, die jetzt im Achtern Dieck ihr Zuhause gefunden haben. Nach den Sommerferien bietet das neue Kinderhaus Platz für bis zu 22 Kindergartenkinder und 15 Hortkinder; den Hort besuchen nachmittags Grundschulkinder, die eine besondere pädagogische Betreuung brauchen, erklärt Fölsch. Insgesamt vier Mitarbeiter betreuen die Kinder pädagogisch. „Wir wollen ein kleine, überschaubare Einrichtung bleiben“, betonte die Vorsitzende bei der Eröffnung.

 Zum neuen Domizil gratulierten Bürgervorsteherin Annegret Mißfeldt und der stellvertretende Bürgermeister Arnold Helmcke. Die DKSB-Landesvorsitzende Irene Johns stellte klar, dass Kitas neben vielen anderen Aufgaben auch „Kinderstuben der Demokratie“ seien. Außerdem forderte sie, dass eine Ombudsstelle zum Klären von Streit zwischen Kindern beziehungsweise deren Eltern und Kitas eingerichtet werden soll.

 Bei Häppchen, Kaffee und Kuchen feierten DKSB-Mitglieder, Lokalpolitiker, Eltern, Förderer, Vertreter aller Bramstedter Schulen und verschiedener Kitas und natürlich viele Kinder das neue Haus. Ulrike Fölsch führte durch die neuen Räume, die Kinder probierten das viele Spielzeug aus. Die Einrichtung für den Neubau konnte der DKSB dank einer Erbschaft finanzieren, freute sich Fölsch. Aber auch ohne diese Zuwendung wäre ihr nicht bang geworden: „Die Stadt hat uns nie im Regen stehen lassen“, lobte sie.

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