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Das erste Dorf mit Jugendbeirat

Klein Gladebrügge Das erste Dorf mit Jugendbeirat

Als erste der 27 Gemeinden im Amt Trave-Land hat Klein Gladebrügge einen Kinder- und Jugendbeirat geschaffen. Die Beteiligung unter den jungen Leuten war zwar etwas mau. Nur 8 der 47 Wahlberechtigten hatten abgestimmt. Aber ein Trio will dennoch mit Elan die Arbeit aufnehmen

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Die Brüder Jan Patrik (links) und Tim Alexander Fabritz wollen mehr Sportangebote und Ausländern bei der Integration helfen.

Quelle: privat

Klein Gladebrügge. Bürgermeister Arne Hansen und Kulturausschussvorsitzende Karen Hagen freuen sich über das Engagement. Sie boten den Jugendlichen ihre Unterstützung an, wenn gewünscht.

 Mara-Sophia Andersen (13) erhielt fünf Stimmen der Wahlberechtigten zwischen zwölf und 20 Jahren. Sie wünscht sich mehr Veranstaltungen für Kinder und Jugendliche und dass die Fahrschüler von Fahrtkosten freigehalten werden. Sie engagiert sich bislang in der Jugendfeuerwehr Weede. Zwei Brüder werden mit ihr in den nächsten zwei Jahren im Beirat zusammenarbeiten. Tim Alexander Fabritz (14) bekam zwei Stimmen. Er will sich um Flüchtlinge kümmern und die Sportmöglichkeiten im Dorf verbessern. Auf Jan Patrik (16) entfiel eine Stimme. Er möchte zur Integration von Ausländern beitragen und setzt sich für einen Jugendtreff und Ausflüge ein. Er war bereits Schülersprecher.

 Im Feuerwehrhaus erklärte der Kulturausschuss als Wahlausschuss den Ablauf der Wahl für gültig. „Natürlich hätte man sich eine höhere Wahlbeteiligung gewünscht“, sagte Hagen. Dies sei aber auf Grund der überschaubaren Bewerberlage erklärlich. Sie erhofft sich durch den neuen Beirat frische Impulse für die Kinder- und Jugendarbeit der Gemeinde. Der Beirat wird zu seiner ersten Sitzung innerhalb der nächsten zwei Monate zusammenkommen. Die Jugendlichen haben das Recht, in den Ausschüssen Anträge zu stellen und mitzureden.

 Bürgermeister Arne Hansen erhofft sich mehr Mitsprache der Kinder und Jugendlichen. Dazu hätten sie nach der Gemeindeordnung auch das Recht. Es über Jugendversammlungen zu versuchen, war gescheitert. Die Treffen hatte kaum jemand besucht.ger

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Ein Artikel von
Gerrit Sponholz
Segeberger Zeitung

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