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Haus Rönnau runderneuert

Klein Rönnau Haus Rönnau runderneuert

Ein kühles Helles nach dem Duschen – das ist für viele Sportler die dritte Halbzeit, die unbedingt dazugehört. Entsprechend erleichtert sind die Klein Rönnauer, dass Bürgermeister Dietrich Herms offiziell Hiltraud Bonke als neue Pächterin der Gastronomie im Haus Rönnau vorstellte.

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Weg mit den Eternit-Dachplatten, her mit Photovolatik. Das Haus Rönnau soll rundum saniert werden.

Quelle: Detlef Dreessen

Klein Rönnau. Mit dem personellen Wechsel geht eine Ära zu Ende. 26 Jahre lang war Annemarie Fritz die Frau, die hinterm Tresen sicherstellte, dass Fußballer nach dem Spiel ebenso wie Senioren beim Kaffeetrinken und Gemeindevertreter nicht auf dem Trockenen saßen. Nun aber will sie ihren Ruhestand genießen.

 Hiltraud Bonke (58) ist der Umgang mit Gästen nichts Neues. Sie ist auf Rügen geboren und aufgewachsen, hat 20 Jahre in der Gastronomie gearbeitet. Seit sie beim Treffen der Partnerstädte Teterow und Bad Segeberg ihren Lebensgefährten Wilfried Stuff kennen lernte, betreibt sie mit ihm eine Zimmervermietung in Klein Rönnau. Den Umzug hat sie nicht bereut: „Es ist herrlich in Schleswig-Holstein.“

 Nicht nur Besucher von Sportveranstaltungen und kommunalen Sitzungen will die neue Pächterin mit Getränken und einer kleinen Speisekarte verköstigen. An Wochenenden sollen Spaziergänger und Ausflügler bei Kaffee und selbstgebackenem Kuchen die Seele baumeln lassen. Außerdem will Hiltraud Bonke Saal und Gastronomie wie bisher Familien und anderen Gesellschaften zur Verfügung stellen. Ob sie die Veranstaltungen selbst bewirtet oder einen Partyservice hinzuzieht, will sie ebenso am Bedarf orientieren wie weitere Öffnungszeiten.

 Quasi zum Einzug bekommt Hiltraud Bonke im September ein runderneuertes Haus Rönnau. 700000 Euro werden dafür ausgegeben. „Das hört sich viel an, aber es liegt daran, dass 40 Jahre fast nichts am Haus getan wurde“, erklärte Bürgermeister Herms. Unter anderem wird die Heizungsanlage auf einen aktuellen, energiesparenden Stand gebracht, das Dach wird neu eingedeckt. Solarzellen versorgen die Duschen mit warmem Wasser. Dazu kommen einige bauliche Erweiterungen und eine Erneuerung des Außengeländes. Und zur Freude von Hiltraud Bonke wird auch die Küche nach ihren Vorstellungen renoviert.

 „Unsere Architekten sind zuversichtlich, dass alles bis September fertig ist“, sagte Herms. Angefangen werden kann erst in den Sommerferien im August. „Das alte Dach enthält asbesthaltige Eternitplatten,“ erläutert der Bürgermeister, „die können wir nicht entsorgen, während im Haus der Kindergartenbetrieb läuft.“

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