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Lob für die Flüchtlingshelfer

Klein Rönnau Lob für die Flüchtlingshelfer

Im Ort sind rund 40 Asylbewerber untergebracht. Stellvertretender Bürgermeister Manfred Vogt lobte während des Neujahrsempfangs das tolle Engagement der Klein Rönnauer, die sehr schnell einen Helferkreis mit rund 70 Ehrenamtlichen aufbauten.

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Diese drei Klein Rönnauerinen wurden auf dem Neujahrsempfang für ihr Engagement für die Flüchtlinge in ihrer Gemeinde von Bürgermeister Dietrich Herms (rechts) und seinem Stellvertreter Manfred Vogt (links) geehrt: Monika Rybka, Jahne Urbschat und Kathrin Domanowski (von links).

Quelle: Patricia König

Klein Rönnau. Die Helfer organisierten Deutschkurse, Hilfe beim Einkaufen und bei Arztbesuchen, Paten für die Schulkinder.

Rückschau und Ausblick bestimmten die Reden auf dem Neujahrsempfang, bei dem nicht alles wie gewohnt verlief. Die Feuerwehr musste zu einem Einsatz ausrücken, und Bürgermeister Dietrich Herms war so erkältet, dass er für die Begrüßung der rund 100 Gäste nur kurz das Mikrofon in die Hand nahm.

 Sein Stellvertreter Vogt sprang ein. In diesem Jahr soll die Instandsetzung des Hauses Rönnau in Angriff genommen werden, kündigte er an. Nach ersten Schätzungen könnten die Sanierung und der Umbau rund 700000 Euro kosten. Zunächst müsse ein Bauantrag gestellt werden, bevor man an die Ausschreibungen denken könne.

 Stellvertretend für alle ehrenamtlichen Flüchtlingsbetreuer wurden Monika Rybka, Jahne Urbschat und Kathrin Domanowski mit einem Geschenk geehrt. Sie bieten zusammen mit Sabine Jürgens, Maren Tillmann und Bettina Mantey-Berg mehrmals in der Woche Deutschunterricht für die Flüchtlinge an.

 Im vorigen Jahr war der Ausbau des Glasfasernetzes erneut ins Stocken geraten. „Ein Thema, das uns seit zwei Jahren beschäftigt und auch in 2016 wieder Thema sein wird“, sagte der stellvertretende Bürgermeister. Dazu stand später der ehemalige Inhaber von „Unser Ortsnetz“, Andreas Danker, Rede und Antwort. Der Klein Rönnauer entschuldigte sich für die weiteren Verzögerungen, die dem Firmenwechsel zu Glasfaser Deutschland geschuldet waren. Ab dem Frühjahr 2016 würden Kabel verlegt, versprach er.

 Ganz zur Freude aller gebe es ein Sorgenkind weniger in der Gemeinde, so Vogt: Seit November 2015 ist die Räucherkate wieder verpachtet und bietet einen frischen gastronomischen Treffpunkt in Klein Rönnau. Zudem ist die Gemeinde stolz auf viele Kulturveranstaltungen, die auch in 2015 wieder in der Wassermühle stattfanden, und auf 47 Trauungen in dem idyllisch gelegenen Gebäude.

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