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Schon wieder hat's gebrannt

Kleine Seestraße Schon wieder hat's gebrannt

Nun hatten die Menschen in der Kleinen Seestraße in Bad Segeberg einige Wochen lang Ruhe. Doch die erwies sich als trügerisch. Am frühen Morgen des Nikolaustages brannte es dort schon wieder.

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In der Kleinen Seestraße in Bad Segeberg hatten Unbekannte Unrat angezündet.

Quelle: Privat

Bad Segeberg.  Der Schaden hält sich nach Angaben der Freiwilligen Feuerwehr Bad Segeberg zwar in Grenzen, und verletzt wurde offenbar auch niemand. Doch die Anwohner sind zunehmend besorgt – und verärgert.

Wie Segebergs Gemeindewehrführer Mark Zielinski am Mittwoch berichtete, ging der Alarm gegen 5.30 Uhr in der Früh bei der Einsatzleitstelle Holstein in Norderstedt ein. Ein Anrufer teilte mit, aus einem Schuppen würden Flammen schlagen. „Beim Eintreffen der ersten Kräfte konnte festgestellt werden, dass das Feuer bereits von einem Nachbarn gelöscht worden war.“ Der Mann sei im Bademantel und mit einer gefüllten Gießkanne heraus geeilt. Die Blauröcke, die mit zwei Fahrzeugen und zehn Helfern angerückt waren, brauchten nur noch einmal kurz nachzulöschen.

Wie sich herausstellte, hatte jemand Unrat – möglicherweise ein Handtuch und Papier – hinter einer Gartenschuppenwand angesteckt. Ob vorsätzlich oder fahrlässig, steht noch nicht fest. Ein technischer Defekt kann an dieser Stelle nach Einschätzung von Fachleuten jedenfalls ausgeschlossen werden. Kabel befinden sich dort keine. Als die Brandstelle „kalt“ war, wie es in ihrem Jargon heißt, rückte die Feuerwehr wie ab. Der Einsatzort wurde zuvor noch an die Polizei übergeben, die die Ermittlungen aufgenommen hat. Auch ein Rettungswagen war vorsorglich zum Ort des Geschehens beordert worden.

Im Bereich der nun betroffenen Häuser hatte es bereits Mitte August und Anfang September innerhalb von nur drei Wochen gleich zweimal gebrannt. Im vorigen Fall war es an einem Sonnabendmorgen ebenfalls gegen halb sechs Uhr morgens, als die ersten Notrufe eingingen. Und schon damals schlugen die Flammen aus einem Schuppen. Das Feuer hatte allerdings bereits den Dachstuhl des benachbarten Wohnhauses erreicht, ehe es die Feuerwehr schließlich löschen konnte. Davor, am 19. August, waren wohl ebenfalls durch Brandstiftung die Veranda eines Wohnhauses und mehrere Bäume vollkommen zerstört worden.

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