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Kleines Festival mit großen Stimmen

Bad Bramstedt Kleines Festival mit großen Stimmen

Es bedarf nicht immer eines riesigen Events, um einen gelungenen Musikabend auf die Beine zu stellen. Das bewies Musik- und Tanzschulinhaberin Aggi Ahrens-Steeb zusammen mit Tintechniker Sascha von Alkien am vergangenen Wochenende mit dem ersten "Rolling-River-Festival".

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Sarah Sünwoldt begleitete sich bei dem Song „Someone like you“ von Adele selbst am Klavier. Eine Stimme, die unter die Haut ging.

Quelle: Uwe Strahler-Pohl

Bad Bramstedt. Das Festival fand am Lohstücker Weg 17 mit der Osterau im Hintergrund statt. Den Anfang des stimmungsvollen Musikabends machten Jan-Hendrik Pape, Manon Heisch und Sarah Sünwoldt, alle drei Gesangsschüler in Aggi Ahrens Musikschule. Danach traten die zwei Bands Als Bands traten die „Backyard Bluesbirds“ und „Moritz Kruit und Band“ auf.

Eines wurde schnell hörbar: Die drei Musikschüler waren klar über das Anfängerstadium hinaus. Jan-Hendrik Pape sang „Ain’t no sunshine wenn she’s gone“ von Bill Withers, Manon Heisch „Jolin“ von Dolly Parton oder Sarah Sünwoldt präsentierte den Song „Someone like you“ von Adele. Stimm- und selbstsicher brachten sie ihre Auftritte auf die Bühne, was mit entsprechendem Applaus bedacht wurde.

Mit „Backyard Bluesbirds“ traten drei junge Nachwuchsmusiker auf, die „den Bluesrock und alles was dazu gehört, lieben“. Und obwohl sie erst seit wenigen Monaten als Band nicht nur bei Youtube, sondern nun auch auf Bühnen auftreten, machten die drei Musiker schon einen professionellen Eindruck. „Wir spielen nichts gecovertes, nur eigene Songs“, betonten sie. Die Songs von Moritz Kruit und Band waren schwer einzuordnen. „Von bluesig, groovig über poppig, balladig bis hin zu soulig und Hip-Hop sind viele Stilarten vertreten“, charakterisiert Kruit seine Musik.

Rund 60 Besucher waren zu dem etwas abgelegenen Auftrittsort gekommen. Für Organisatorin Aggi Ahrens ein echter Erfolg. Immerhin war die Veranstaltung einer spontanen Idee entsprungen, gerade einmal vier Wochen vor dem Auftritt.

Auch wenn die Anzahl der Zuschauer recht überschaubar war, ist Aggi Ahrens guten Mutes und möchte die Veranstaltung auf jeden Fall im kommenden Jahr wiederholen, dann mit noch mehr Bands.

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